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Große Verzweiflung im Kindergarten

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„Wenn wir nicht bald etwas finden, muss der Kindergarten schließen“, bedauert Heidi Galli Zugaro (Mitte, kniend). Die Eltern-Kind-Initiative „LeHelden“ setzt alles daran, das zu verhindern.
„Wenn wir nicht bald etwas finden, muss der Kindergarten schließen“, bedauert Heidi Galli Zugaro (Mitte, kniend). Die Eltern-Kind-Initiative „LeHelden“ setzt alles daran, das zu verhindern. © laf

Lehel – Schlechte Nachrichten für die Mitglieder von „LeHelden“: Weil die Kirche St. Lukas saniert wird, verliert Kita ihre Räumlichkeiten – und zwar nicht nur auf bestimmte Zeit

Die Mitglieder der Eltern-Kind-Initiative „LeHelden“ stehen vor einem großen Problem: Ab 2020 wird die Lukas-Kirche saniert, deshalb müssen die „LeHelden“ ausziehen. Auch nach der Sanierung können sie nicht zurück. „Zum einen sind die Räume für einen Kindergarten eigentlich nicht geeignet. Zum anderen benötigen wir sie leider dringend selbst“, erklärt Stadtdekanin Barbara Kittelberger.

Bei den Eltern macht sich indes Verzweiflung breit. „Wir haben etwa 50 Anfragen rausgeschickt. Fast überall wurden wir abgelehnt“, klagt Heidi Galli Zugaro (41). Oft hätten die Vermieter Sorgen wegen des Lärmpegels. Aber: „Wir halten uns an die Ruhezeiten und sind vor allem solvent“, betont Galli Zugaro. 20 Euro pro Quadratmeter kalt wären im Budget. Zur Not könne man auch mehr zahlen. „Wir müssen im August raus, aber weder die Mitarbeiter noch die Eltern der 17 Kinder können so lange warten. Die Anmeldung für Kitas läuft bis April. Spätestens im Februar müssen wir also konkret etwas in Aussicht haben.“

Laura Felbinger

Die „LeHelden“ suchen Räume (80 bis 200 Quadratmeter) vorrangig innerhalb der Stadtviertel Lehel, Au, Haidhausen und Glockenbachviertel. Hinweise an info@lehelden.de.

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