»Es geht nicht nur um Wohnungen«

Dr. Walter Klein freut sich auf den Beginn der letzten Bauarbeiten im Ackermannbogen

Dr. Walter Klein ist Vorsitzender des Bezirksausschusses Schwabing-West. In Hallo München spricht er unter anderem über die Probleme der Kinderbetreuung im Viertel und große Bauprojekte im Jahr 2010. „Was alles im nächsten Jahr im Bezirksausschuss Schwabing-West anstehen wird, kann man nicht vorhersehen. Noch bei der letzten Jahreswende gingen wir beispielsweise davon aus, dass beginnend im Jahr 2009 eine neue Fernheizungsleitung im Zuge der Clemensstraße mit vielen Komplikationen für die Mitbürgerinnen und Mitbürger gebaut würde. Die Stadtwerke überlegten es sich jedoch anders. Dennoch gibt es einige Themen und Entwicklungen, mit denen wir konfrontiert sein werden: Wie im letzten Jahr wird die Nachmittagsbetreuung der Schüler im Sprengel der Gertrud-Bäumer-Schule ein schwieriges Thema sein. Obwohl in Schwabing-West erheblich mehr Schülerinnen und Schüler einen Hort-, Tagesheim- oder von den Eltern organisierten Nachmittagsbetreuungsplatz haben als in jedem anderen Münchner Stadtbezirk, wird bei einem geschätzten Bedarf von rund 80 Prozent bei den Grundschülern die Situation schwierig werden. Ich hoffe, dass mit der Umnutzung eines Kindergartens und dem Engagement der Eltern die noch verbleibende Lücke geschlossen werden kann. Zudem werden mehrere Bauprojekte im nächsten Jahr begonnen werden. In der Angererstraße startet auf dem ehemaligen Postgrundstück der zweijährige Bau von weit über 100 Wohnungen. Nach der Fertigstellung wird dort die Post beziehungsweise die Postbank wieder einziehen, und es wird einen neuen Supermarkt geben. Im Neubaugebiet von Isolden-/Rümannstraße wird mit der Bebauung der ersten beiden Baufelder begonnen. Im Ackermannbogen dürfte in der zweiten Jahreshälfte die Bebauung des letzten Quartiers starten. Und es geht hier nicht nur um viele Wohnungen: Das Schulgebäude wird für die Hauptschule erweitert, es entsteht eine Kombination von Kita, Hort und Freizeiteinrichtung, für das Netzwerk für ältere Menschen wird die konkrete Planung anlaufen, die Parzivalschule wird hier bauen und im Zentrum soll nicht nur der Supermarkt gebaut werden, sondern auch der zentrale Platz gestaltet werden. Ich gehe auch davon aus, dass für das bezirksübergreifende Gelände Luitpoldkaserne und dem angrenzenden Bereich der Dachauer Straße ein Wettbewerb stattfinden wird. Im Norden unseres Viertels wird außerdem das Parkraummanagement Einzug halten. Wir gehen besonders bei Veranstaltungen im Olympiapark von einer Entlastung der Anwohner aus. Klarheit erwarten wir uns auch bezüglich des geplanten Sozialbürgerhauses in der Belgradstraße. Bereits 2012 brauchen wir Ersatz für den derzeitigen Standort in der Milbertshofener Taunusstraße! Schließlich werden die Planungen für das 100-jährige Jubiläum des Luitpoldparkes im Jahr 2011 anlaufen. Der Bezirksausschuss hat beantragt, an diesen Planungen beteiligt zu werden." Dr. Walter Klein

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