Das Geheimnis ihres Erfolgs

Rekord im Deutschen Museum

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Die aktuelle Ausstellung energie.wenden schlägt alle Rekorde.

So viele Besucher wie gerade hatte das Deutsche Museum bisher nie in einer Ausstellung. Wieso, weshalb und wie es weitergeht - darüber hat sich Hallo informiert

Sprecher Gerrit Faust ist hoch zufrieden.

Die aktuelle Schau „energie.wenden“ im Deutschen Museum bricht alle Rekorde! Binnen einen Jahres haben sich mehr als 416 000 Besucher die Ausstellung angeschaut. „Damit ist sie jetzt schon die bestbesuchte Sonderausstellung seit der Jahrtausendwende“, sagt Sprecher Gerrit Faust (kl. Foto). Aber was ist das Geheimnis ihres Erfolgs? „Sie zeigt den Besuchern nicht nur etwas, sondern sie lässt sie buchstäblich mitspielen“, sagt Faust. Und das funktioniert so: „Bei einem interaktiven Rollenspiel können die Menschen selber entscheiden, was für sie der beste Weg bei der Energiewende ist.“ Selbst ist also der Besucher, der sich selbst einbringen möchte. Denn: „Es wird in der Schau keine einzige Lösung gepredigt.“ Welche anderen Ausstellungen noch über alle Maßen beliebt waren, lesen Sie in Hallo München – eine Auswahl.Ines Weinzierl

· Lenbachhaus 

Der „Blaue Reiter“ zieht: Die bestbesuchte Schau war „Kandinsky. Absolut. Abstrakt“ (Oktober 2008-März 2009) mit knapp 410 000 Besuchern. Sprecherin Claudia Weber: „Der Blaue Reiter ist sehr beliebt und Kandinsky der bekannteste Künstler der Gruppe.“

· Pinakothek der Moderne 

Die Schau „Begegnung“ des deutschen Malers Neo Rauch (57) war mit 188 000 Besuchern die bestbesuchte in der Pinakothek der Moderne – sie lief von April bis August 2010. „Der Erfolg lässt sich aufgrund des prominenten Künstlers erklären“, sagt eine Sprecherin. 

· Schloss Nymphenburg

 „Dank des steigenden Tourismus konnten wir die Besucherzahlen steigern“, so ein Sprecher. 313 000 Besucher bestaunen 2017 das Schloss – „jeder, der hier Urlaub macht, besucht unser Schloss“.

· Museum Fünf Kontinente 

Die erfolgreichste Schau war „Dschingis Khan und seine Erben. Das Weltreich der Mongolen“ (Oktober 2005-Januar 2006) – mit rund 39 000 Besuchern. „Sie war wie ein historischer Roman in Originalstücken zu einer Figur, von der jeder schon etwas gehört hat, die aber keiner wirklich kennt. Eigentlich war es eine Art Kinofilm in authentischen, dreidimensionalen Schnipseln“, so Sprecher Robert Fin Steinle.

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