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Irre Chaos-Fahrt

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Polizei sichert Unfallstelle
Polizei sichert Unfallstelle © picture alliance / Stefan Puchne

Mehrere Motorräder, ein Auto, Baustellenabsperrungen, Stromkasten: 59-Jähriger mäht mit seinem Jeep alles nieder. Wie es dazu kam:

Einen Gesamtschaden von über 100.000 Euro hat jetzt ein 59-jähriger Münchner verursacht. Er war mit seinem Jeep auf der Hackenstraße stadtauswärts unterwegs. Im Bereich einer Rechtskurve, in welcher die Hackenstraße in die Brunnstraße übergeht, verlor er nach eigenen Angaben aufgrund eines Sekundenschlafs die Kontrolle über seinen Wagen.

Er kam nach links von der Fahrbahn ab und prallte dort gegen zwei abgestellte Kleinkrafträder. Während einer der Roller auf den Gehweg fiel und dort liegen blieb, wurde der zweite Roller zunächst einige Meter mitgeschliffen und kam dann am rechten Fahrbahnrand zum Liegen. Ein weiteres abgestelltes Leichtkraftrad überrollte der Jeep-Fahrer und schliff es bis zum Ende seiner Fahrt mit. Weiterhin stieß der 59-Jährige mit seinem Wagen gegen zwei eingerichtete Baustromkästen, wobei auch eine oberirdisch verlaufende Kabeltrasse der Landeshauptstadt München stark beschädigt wurde. Der Pkw-Fahrer versuchte gegenzulenken und kollidierte dann mit einer Baustellenabsicherung. Mehrere Bauzaunelemente, Warnbaken, Absperrbaken und Holzsicherungselemente wurden massiv beschädigt, bzw. sogar zerstört. Ein Stromkasten der Stadt München knickte um und wurde ebenfalls stark beschädigt. Anschließend prallte der 59-Jährige gegen das Heck eines ordnungsgemäß geparkten Ford, der durch den Aufprall wiederum auf einen vor ihn stehenden BMW geschoben wurde. Dieser Wagen wiederum prallte auf ein abgestelltes Motorrad. Erst jetzt war die Fahrt des 59-Jährigen zu Ende und der Pkw kam zum Stillstand.

Der Jeep-Fahrer blieb unverletzt, sein Wagen war jedoch nicht mehr fahrbereit und musste abgeschleppt werden. Die Halter der beschädigten Zweiräder und Pkw wurden verständigt. Die beschädigte Kabeltrasse musste von der Berufsfeuerwehr München gesichert werden. Weiterhin waren Bedienstete der Stadtwerke München vor Ort, die die beschädigten Baustromkästen außer Betrieb setzten. Der angerichtete Gesamtschaden beläuft sich nach ersten Schätzungen auf über 100.000 Euro.

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