Thomas-Wimmer-Ring

Arbeiten nehmen Fahrt auf

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Bau der neuen Tiefgarage am Thomas-Wimmer-Ring beginnt Anfang Februar.

In den nächsten drei Jahren müssen die Autofahrer auf dem Thomas-Wimmer-Ring mit weniger Platz auskommen. In dem Abschnitt zwischen Kanal- und Knöbelstraße wird eine neue öffentliche Tiefgarage unter dem Altstadtring entstehen. Wegen der Bauarbeiten werden die bisher drei Spuren in jede Fahrtrichtung auf zwei Spuren reduziert sein. Bevor es nun mit den tatsächlichen Bauarbeiten Anfang oder Mitte Februar losgeht, werden noch die Bäume auf dem Grünstreifen vor dem Knöbel­block gefällt. Die drei großen Bäume vor dem Museum Fünf Kontinente bleiben laut einem Vertreter des Investors, Firma Wöhr und Bauer, erhalten. Die neue Tiefgarage mit 520 Parkplätzen soll das in die Jahre gekommene Fina-Parkhaus in der Hildegardstraße ersetzen. Auf Höhe der jetzigen Fußgängerunterführung an der Kanalstraße soll eine neue, helle Unterführung entstehen.

Den Bebauungsplan für das Projekt hat der Planungsausschuss bereits beschlossen. Jetzt hat der Bezirksausschuss Altstadt-Lehel den Bauantrag einstimmig befürwortet. Allerdings fordert er, dass die zweispurige Straßenführung auch nach der Bauzeit aufrecht erhalten wird. „Es wird sich beweisen, dass das funktioniert“, sagt der stellvertretende BA-Vorsitzende Wolfgang Püschel (SPD). Er verweist auf eine Untersuchung des Kreisverwaltungsreferats, nach der zwei Spuren für den Verkehr dort ausreichen würden. Er hält auch an der Forderung fest, dass Busse auch nach den Bauarbeiten nicht mehr am Thomas-Wimmer-Ring parken sollen. Bei einer zweispurigen Fahrbahn würde das zu einer Staublockade führen.

Während der Bauarbeiten wird der Investor als Ersatz für die Fußgängerunterführung eine Ampelanlage auf Höhe der Kanalstraße einrichten. Sie soll mit dem Knotenpunkt Isartorplatz gekoppelt sein.

Der Investor will die Bürger mitnehmen: Am Mittwoch, 8. Februar, soll voraussichtlich am frühen Abend im Hofbräuhaus eine Informationsveranstaltung zu dem Projekt für alle Interessierten stattfinden. Auch soll eine Projekt-Homepage diverse Fragen beantworten, wie Wolfgang Roeck, Geschäftsführer der Firma Wöhr und Bauer, bei der BA-Sitzung ankündigte.
Daniela Bode

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