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Kunst aus dem Müllberg

Luitpold-Gymnasium: Schüler initiieren Umwelttag – und sammeln Müll im Englischen Garten

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Diesen Müllberg trugen Schüler des Luitpold-Gymnasiums an einem Vormittag im Englischen Garten zusammen. 15 Minuten brauchten Jana und Lydia, um den ersten Müllsack vollzumachen. Sie sammelten nördlich des Monopteros.

„Es ist die Zukunft von uns allen!“ Um die Münchner auf den Umweltschutz aufmerksam zu machen und Müll zu vermeiden, haben Schüler des Luitpold-Gymnasiums eine Aktion ins Leben gerufen.

Lehel/Schwabing – Im tiefsten Gebüsch, mitten auf der Wiese oder entlang des Eisbaches – der Englische Garten ist voller Müll. Rund 20 Tonnen Abfall pro Monat fallen im Hochsommer im Englischen Garten an, darunter allein circa 4000 Glasflaschen am Tag. Aus diesem Grund initiierte das Luitpold-Gymnasium jetzt den ersten Umwelttag. 

„Wir sind die Schule, die am nächsten am Englischen Garten liegt, und unsere Schüler sind bestimmt nicht ganz unbeteiligt an dem Dreck“, erklärt Tobias Nörbauer. Der Biologie- und Chemielehrer ist gleichzeitig auch der Umweltbeauftragte der Schule.

Zusätzlich zu der Aktion stehen auf dem Schulhof Informations- und Mitmachstände von verschiedenen Umweltverbänden, um die Schüler zum Reflektieren des eigenen Verhaltens anzuregen. Zum Anderen machten sich die einzelnen Klassen auf den Weg in den Englischen Garten und wurden selbst aktiv bei der Müllbeseitigung. Mit Handschuhen und Müllsäcken ausgestattet sammeln die Kinder jedes Stück Müll ein – vom Zigarettenstummel bis zur Glasflasche.

Lydia und Jana (beide 12) waren beide entsetzt über die Menge an Müll, die sie vorfanden. „Wir sammeln jetzt noch nicht lange, aber unsere Tüte ist schon fast voll“, erzählt Jana. Lydia fügt hinzu: „Es ist die Zukunft von uns allen! Wir müssen mehr darüber nachdenken und den Müll nicht mehr einfach auf den Boden schmeißen.“

Aus den hunderten Säcken an Müll wurde am Ende des Tages ein großer Müllberg gebildet. Unter dem Unrat befanden sich auch ein Fahrrad und ein zurückgelassener Pavillon. „Wir wollen die Münchner motivieren, den Müll, den sie mitbringen auch wieder mit nach Hause zu nehmen“, betont Nörbauer. 

Jede Klasse wird in einem Kreativwettbewerb ein Kunstwerk aus dem Müll gestalten. Die Schule hat mit der BayWa-Stiftung eine längerfristige Umweltpatenschaft gebildet. Der Umwelttag soll nun jährlich stattfinden.

Tim Pohl

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