Unterföhring

Der FC Unterföhring kommt der Regionalliga immer näher

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Franz Faber hat das große Ziel pünktlich zum 90-jährigen Vereinsjubiläum des FC Unterföhring fest im Blick.

Mit großen Schritten zum Aufstieg: Auf dem Rasen eilt der FC Unterföhring in der Bayernliga Süd von Erfolg zu Erfolg. Doch fast wichtiger waren die Weichenstellungen hinter den Kulissen.

Auf dem Rasen eilt der FC Unterföhring in der Bayernliga Süd von Erfolg zu Erfolg. 2:1 gegen den direkten Aufstiegskonkurrenten Pipinsried, 2:1 in Landsberg – ein perfekter Start nach der Winterpause. Doch fast wichtiger waren die Weichenstellungen hinter den Kulissen.

Im Fall des Aufstiegs wird die Gemeinde Unterföhring eine Mietkostenpauschale für die Platzmiete des dann anzumietenden Stadions in Heimstetten zahlen, pauschal 30 000 Euro für die 17 Heimspiele. Ein entsprechender Antrag des FCU wurde einstimmig im Gemeinderat angenommen. Hier war man sich einig, dass die in der 90-jährigen Geschichte des Vereins einmalige Chance des Regionalliga-Aufstiegs nicht am Platz scheitern dürfe. „Würden wir die Maßnahmen für eine Regionalligatauglichkeit an der Bergstraße umsetzen, wäre das sicher teurer“, erklärte Bürgermeister Andreas Kemmelmeyer. Zudem plane die Gemeinde bereits ein Regionalliga-taugliches Stadion im künftigen Sportpark an der Mitterfeldallee für 2500 Zuschauer (350 überdachte Plätze). Dieses sei aber nun einmal erst im Jahr 2020 fertig. Bis dahin sind die Mittel für den FCU im Bedarfsfall im Haushalt einzuplanen.

Mit dieser Unterstützung im Rücken war auch das vereinsinterne Ringen um einen möglichen Umzug im Aufstiegsfall weniger umstritten als befürchtet. Auf der Mitgliederversammlung gab es nur einen Gegenstimme für den Plan, die Verhandlungen mit Heimstetten zügig zu einem positiven Ende zu führen. Franz Faber, erster Vorsitzender des Vereins, beschreibt sie schon jetzt als „aussichtsreich“.

Der FC Unterföhring ist in der Bayernliga Süd seit 14 Spielen ungeschlagen und liegt derzeit hinter dem SV Pullach auf dem zweiten Platz. Nur der Meister der Liga qualifiziert sich ohne Relegationsspiele für die Regionalliga. Pullach hat allerdings schon signalisiert, auf einen eventuellen Aufstieg verzichten zu wollen. mh

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