Höllriegelskreuth

Kampf um Stellplätze

Grünwalderin schlägt Alarm: Der Park&Ride-Parkplatz an der S-Bahn-Station Höllriegelskreuth wird von Mitarbeitern Pullacher Firmen zugeparkt – die Gemeinde ist machtlos.

Morgens wird es eng: Die Parkplätze am Park&Ride-Parkplatz an der S-Bahn-Station Höllriegelskreuth in Pullach sind heiß begehrt. Auch Irmgard Kaiser kämpft in der Früh um einen der rund 110 Plätze. Oft bekommt sie keinen mehr, „weil die Mitarbeiter der großen Firmen vor Ort – wie Sixt – dort ihre Autos abstellen und dann zur Arbeit gehen“, schimpft die Grünwalderin. „Der Parkplatz ist doch für Münchner, die mit der S-Bahn zur Arbeit fahren.“ Richtig, dort dürfen nur Nutzer des MVV parken, stimmt Peter Mesenbrink, Verkehrssachbearbeiter der Gemeinde, zu. Seit etwa zwei Jahren gibt es den kostenlosen Park&Ride-Parkplatz, für den die Gemeinde zuständig ist, seither gebe es seitens der Pendler immer wieder Beschwerden. Um das Problem in den Griff zu bekommen, hat die Gemeinde vor einem Jahr eine Parkraumüberwachung beauftragt, den Platz zu kontrollieren. Die Überwacher stehen dann an den drei Ausfahrten und fordern von den Parkern die MVV Karte, die als Parkticket gilt. Das Problem: „Natürlich können Firmen-Mitarbeiter schnell ein MVV-Ticket lösen und es vorzeigen.“ Mesenbrink ist überzeugt, dass sich das Problem nur schwer lösen lässt – eventuell mit Hilfe von Schranken an den Ein- und Ausfahrten, die die Fahrer nur passieren lassen, wenn sie Tickets haben. Aber geplant sei in diese Richtung nichts.

Ines Weinzierl

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