Schadstoffbelastung: An der Oberhachinger-Straße sind die Grenzwerte erreicht

Grünwalder Abgaswolke: Das Maximum ist erreicht

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Schadstoffbelastungsmessung in Grünwald: Besonders im Bereich um die Oberhachinger Straße werden die Grenzwerte erreicht (in der Grafik orange).

Grünwald – Hohes Verkehrsaufkommen steht in München und Umland auf der Tagesordnung: Doch die Ergebnisse einer neuen Studie beunruhigen jetzt die Gemeinden im Osten

40 Mikrogramm Stickstoffdioxid dürfen maximal pro Kubikmeter Luft gemessen werden – ansonsten können Fahrverbote drohen. Nach einer Studie des Bayerischen Landesamts für Umwelt haben drei Orte im Landkreis den Grenzwert erreicht. Einer davon: die Oberhachinger Straße in Grünwald. 

„Ein unmittelbarer Handlungsbedarf aufgrund der Ergebnisse besteht derzeit nicht, da keine Grenzwertüberschreitungen vorliegen“, erklärt Franziska Herr vom Landratsamt. In den kritischen Bereichen, wie in der Oberhachinger Straße von Josef-Würth-Straße bis Josef-Sammer-Straße, sollte jedoch keine Verkehrsmehrung oder Verdichtung der Randbebauung erfolgen. 

Das Grünwalder Rathaus sieht die Werte kritisch: Nach Aussage von Tobias Dietz von der Gemeinde werde man die berechneten Zahlen zur Schadstoffmessung auf Plausibilität überprüfen lassen. 

Ungeachtet des Ergebnisses der Prüfung ist die Gemeinde nicht verpflichtet, etwas zu unternehmen. Den Kommunen steht es laut Herr frei, die Ergebnisse des Schadstoffgutachtens im Rahmen ihrer Bauleitplanung zu verwenden.

Sophia Oberhuber

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