Schätze aus drei Jahrhunderten

Dokumentation der Grünwalder Geschichte im Gemeindearchiv

Ulrike Grammel arbeitet seit 30 Jahren im Grünwalder Gemeindearchiv – nicht nur Akten sind dortabgelegt – es gibt eine umfangreiche Sammlung historischer Postkarten, alte Fotos und eine Bibliothek.
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Ulrike Grammel arbeitet seit 30 Jahren im Grünwalder Gemeindearchiv – nicht nur Akten sind dortabgelegt – es gibt eine umfangreiche Sammlung historischer Postkarten, alte Fotos und eine Bibliothek.
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Ulrike Grammel arbeitet seit 30 Jahren im Grünwalder Gemeindearchiv – nicht nur Akten sind dortabgelegt – es gibt eine umfangreiche Sammlung historischer Postkarten, alte Fotos und eine Bibliothek.
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Ulrike Grammel arbeitet seit 30 Jahren im Grünwalder Gemeindearchiv – nicht nur Akten sind dortabgelegt – es gibt eine umfangreiche Sammlung historischer Postkarten, alte Fotos und eine Bibliothek.
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Ulrike Grammel arbeitet seit 30 Jahren im Grünwalder Gemeindearchiv – nicht nur Akten sind dortabgelegt – es gibt eine umfangreiche Sammlung historischer Postkarten, alte Fotos und eine Bibliothek.
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Ulrike Grammel arbeitet seit 30 Jahren im Grünwalder Gemeindearchiv – nicht nur Akten sind dortabgelegt – es gibt eine umfangreiche Sammlung historischer Postkarten, alte Fotos und eine Bibliothek.
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Ulrike Grammel arbeitet seit 30 Jahren im Grünwalder Gemeindearchiv – nicht nur Akten sind dortabgelegt – es gibt eine umfangreiche Sammlung historischer Postkarten, alte Fotos und eine Bibliothek.

Im Gemeindearchiv Grünwald wird die Geschichte des Ortes umfassend dokumentiert.

Eine handschriftliche Zensurenliste der Werk- und Feiertagsschule aus dem Jahr 1823 – eines der ältesten Dokumente im Grünwalder Gemeindearchiv. Ulrike Grammel betreut es seit fast drei Jahrzehnten – nun gewährt sie bei einer Führung Einblick in die Schätze der Gemeinde­geschichte. Im Interview verrät sie, was es zu entdecken gibt.

Frau Grammel, was ist im Grünwalder Archiv besonders interessant?

Die jahrhundertealten Dokumente sind schon sehr beeindruckend: Es gibt zum Beispiel das Geburtenbuch einer Hebamme aus dem Jahr 1892 oder alte Rechnungen aus dem Jahr 1831 zu sehen. Auch die komplette Geschichte der Grundschule, über Gründung, Kriegszerstörung und die Vergabe von Lehrerstellen lässt sich anhand der Dokumente, die wir archiviert haben, nachverfolgen.

Wie gehen Sie beim Archivieren vor?

Ich bin sehr sorgfältig, kategorisiere die Dokumente und vergebe Schlagwörter oder vermerke Verweise auf Personen und Orte, um später alle Unterlagen zu einem bestimmten Thema wiederfinden zu können. Gerade bei sehr alten Dokumenten muss man vorsichtig sein – sie werden in Archivordnern aus Pappkarton aufbewahrt – in Grün, passend zum Namen der Gemeinde. Niemals in Klarsichthüllen, da würden die Dokumente nur schwitzen. Außerdem entferne ich immer Metallteile wie Heftklammern oder Büroklammern, damit nichts rosten kann.

Sie sind seit 30 Jahren im Archiv – bereitet Ihnen die Arbeit noch immer Freude?

Ich bin Archivarin mit Leib und Seele (lacht). Den Beruf habe in der Bayerischen Archivschule gelernt, viele Jahre habe ich im Bayerischen Hauptstaatsarchiv und im Maximilianeum gearbeitet. Mein Motto lautet: „Im Archiv gibt immer was zu tun“. Denn es kommt ja ständig neues Material nach.

Wer kann das Archiv nutzen?

Ich bin von Montag bis Mittwoch in Grünwald und helfe gerne bei der Suche nach Unterlagen und Dokumenten. Wer zur Recherche vorbeikommen will, soll mich einfach zuvor unter 64 16 24 63 anrufen.

vha

Am Freitag, 31. März, von 15 bis 17 Uhr findet eine kostenlose Führung im Archiv statt. Treffpunkt ist am Rathaus, Anmeldung unter Telefon 6 41 11 82.

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