Auf ein gutes Fundament!

Grundsteinlegung für die neue Carl-Steinmeier-Mittelschule in Hohenbrunn

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Von links: Bürgermeister Edwin Klostermeier aus Putzbrunn, Schulleiterin Ute Landthaler, Bürgermeister Günter Heyland aus Neubiberg, Thomas Loderer aus Ottobrunn und Stefan Straßmair aus Hohenbrunn mit dem Inhalt der Zeitkapsel. 

Der Grundstein für die neue Mittelschule in Hohenbrunn ist gelegt. Dies ist in doppeltem Sinne bedeutungsvoll, denn genau wie Bildung für Kinder ist ein Grundstein das Fundament für die Zukunft. Einen Blick in diese Zukunft konnten die Bürgermeister der vier beteiligten Gemeinden werfen, denn in den Grundstein wurde eine Zeitkapsel eingelassen.

„Das Projekt ist eine Investition in die Zukunft unserer vier Gemeinden“, sagt Hohenbrunns Bürgermeister Stefan Straßmair (CSU) bei der Begrüßungsrede der Grundsteinlegung für die neue Carl-Steinmeier-Mittelschule. Seit 2011 gibt es den Schulverband der vier Gemeinden: Putzbrunn, Ottobrunn, Hohenbrunn und Neubiberg. Klar, dass alle vier Bürgermeister an diesem besonderen Tag anwesend sind. Daneben haben sich außerdem die Schulleiterin Ute Land- thaler, das gesamten Planerteam, sowie einige Schüler und Eltern auf der Baustelle eingefunden.

Bereits im Juni 2013 entschied sich der Schulverband für den Neubau der Schule. Diese soll an der Georg-Kerschensteiner- Straße 3 in Riemerling auf dem ehemaligen Fußballfeld gegenüber der alten Schule ihre Heimat finden. Nun ist die Gemeinde soweit, den Grundstein auf die Baustelle zu legen. Entstehen soll eine Schule für 400 Schüler auf 4300 Quadratmetern, für Projektkosten von 20,8 Millionen Euro. „Die Mittelschüler sollen ein Gebäude bekommen, in dem sie sich wohl fühlen und das sie fit für die Zukunft macht“, sagt Straßmair.

Die Schulleiterin Ute Landthaler erklärt das Prinzip der Zeitkapsel, die in den Grundstein gelegt wird. „Viele buntgemischte Wünsche der gesamten Schulfamilie wurden auf kleinen Schieferplättchen festgehalten“, sagt sie. Einige dieser Wünsche wurden in einem Gedicht zusammengeführt und von zwei Schülern der Klasse 5b vorgetragen. Dort heißt es dann: „Um den Stoff schnell zu erfassen, hätten wir gerne Tablets für die Klassen. Multifunktionsboards sind modern, die hätten wir dann auch sehr gern.“ Aber nicht nur in technischen Belangen sollte sich die neue Schule verbessern. „Mehr Platz und Zeit für Sport und Bewegung sind auch eine Wunschesregung.“ Zu den Wünschen wurde der Beschluss zum Neubau der Schule, eine aktuelle Tageszeitung sowie ein Lageplan mit in die Zeitkapsel gelegt — außerdem ein bisschen Kleingeld. „Das steht symbolisch dafür, dass das Geld der Schule niemals ausgeht“, erklärt Straßmair. Nach dem Befüllen wird die Zeitkapsel in den Grundstein eingelassen und mit einem Kran auf die Baustelle gehoben. Wann die Kapsel je wieder zum Vorschein kommt, wird sich zeigen. Aber die Hoffnung ist, dass das nicht so bald der Fall sein wird. Denn das Gebäude wird für die Zukunft gebaut. Dafür sorgt nicht zuletzt ein hoffentlich gutes Fundament! 

Lydia Wünsch

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