Energetisches Handeln wird belohnt

Neubiberg erhöht Förderung bei energetischen Haussanierungen

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Mit einem gemeindlichen Zuschuss können Neubiberger, die in ihrem Eigenheim energetische Sanierungen durchführen, rechnen.

Sanierungen von Häuser nach den neuesten energetischen Vorgaben werden auch künftig von der Gemeinde Neubiberg bezuschusst. Das Besondere: Der Zuschuss steigt!

Wer in Neubiberg an seinem Eigenheim energetische Sanierungen durchführt und Maßnahmen zur Nutzung regenerative Energien umsetzt kann auch künftig mit einem gemeindlichen Zuschuss rechnen. Wie der Planungs- und Umweltausschuss des Gemeinderates jetzt beschloss, sollen zur Unterstützung dieser Maßnahmen auch im kommenden Jahr 50.000 Euro in den gemeindlichen Haushalt eingestellt werden.

Bereits seit 1997 unterstützt die Gemeinde Neubiberg Bürger im Rahmen eines Förderprogramms. Schwerpunkt der Förderung ist aus Sicht der Kommune eine weitere CO2 Einsparung. Die Gemeinde hat sich zur weiteren Förderung entschlossen, obwohl nach Informationen der Verwaltung die Nachfrage in den vergangenen Jahren deutlich nachgelassen hatte. Um diese Nachfrage wieder zu erhöhen, hat Neubiberg weitere Anreize auf diesem Gebiet geschaffen. So wurde die mögliche Förderhöhe pro Einzelprojekt bereits in diesem Jahr von 4000 auf 5000 Euro erhöht und die Nachweisführung effektiver Einsparung in den Richtlinien vereinfacht. Zudem wird die Förderung nicht mehr nur für komplette Wohngebäude, sondern auch für einzelne Wohneinheiten etwa in einem Mehrfamilienhaus gewährt. Auch der Einbau von Hocheffizienzpumpen oder der hydraulische Abgleich von Heizungsanlagen wurden nach Informationen der Gemeinde als künftig förderfähige Maßnahmen neu ins Programm aufgenommen.

Im Ausschuss wurde die Fortschreibung einstimmig begrüßt. „Schade, dass die Nachfrage derzeit stagniert – aber gut, dass es insgesamt mit dem Programm weitergeht“, befand Grünen-Fraktionssprecher Kilian Körner. „Die Gemeinde tut gut daran, mit Blick auf die energetische Zukunft das Programm auch weiterhin im Haushalt mit dieser Summe zu platzieren“, fand Bürgermeister Günter Heyland (FW N@U). Durch die neuen Anreize werde wohl auch die Nachfrage wieder steigen, lautete der Tenor der energiepolitischen Hoffnung im Ausschuss.

Harald Hettich

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