Geothermie, Baumaßnahmen und vieles mehr

Bürgerversammlung Ottobrunn

+
Auch die geplante Sanierung des Isarcenters stand auf der Tagesordnung der Ottobrunner Bürgerversammlung. So könnte das neue Einkaufscenter aussehen.

Was ist los in unserer Gemeinde? Das ließen sich die Ottobrunner auf der Bürgerversammlung vergangene Woche aus erster Hand von Bürgermeister Thomas Loderer (CSU) berichten.

Den Ausführungen von Revierförster Michael Matuschek hörte auch Ottobrunns Bürgermeister Thomas Loderer aufmerksam zu. Genau im sensiblen Bereich Wald wird demnächst die Fernwärmeleitung der Geothermie-Anlage Kirchstockach verlegt werden, die der Gemeinde Wärme aus dem Bauch der Erde beschert. „Die Leitung kommt über die Ottostraße rein. Bei der Rembrandtstraße müssen wir nah an den Wald“, berichtete Loderer. Bebauung sei dort auch geplant. „Klar, dass das Forstamt da kommt und fragt, was wir mit dem Wald machen wollen. Wir nehmen das Thema sehr ernst und werden in die Waldsanierung investieren“, so Loderer.

Der Bürgermeister berichtete von Bauprojekten, die derzeit in Ottobrunn aktuell oder in der Warteschleife sind, wie beispielsweise Sanierung und Erweiterung des Isarcenters und der Ferdinand-Leiss-Halle (HALLO berichtete). Auch die Sanierung der Tiefgarage im Ortszentrum, die bis Ende 2019 abgeschlossen sein soll, sprach Loderer an. Es bleibe nicht aus, dass je nach Bauabschnitt Teile der Garage gesperrt werden müssten. Wann welche Abschnitte betroffen seien, könnten die Bürger der Gemeindezeitung oder -website entnehmen. Auch der Wohnbau schreitet laut Loderer voran, beispielsweise an der Josef-Seliger-Siedlung. Die Baugesellschaft München Land habe dort 52 Wohnungen fertiggestellt, weitere 85 folgten bis Ende 2019. Die Gemeinde habe sich am Bauprojekt mit 1,8 Millionen Euro beteiligt und damit Belegrechte für günstigen Wohnraum gesichert. Wie dieser vergeben werde, müsse der Gemeinderat noch entscheiden. Große Pro- bleme sprachen die Ottobrunner nach Loderers Vortrag nicht an, lediglich ein Bürger beantragte, Biotope für Wechselkröten im Landschaftspark Ottobrunn anzulegen. Die Laichgewässer der streng geschützten Kröte seien nach Gartenbauarbeiten verschwunden. Die Ottobrunner aber stimmten dagegen und folgten damit den Ausführungen ihres Bürgermeisters, der es ablehnte „das Lebensumfeld zu simulieren“. Die Kröte habe während der Bauarbeiten Pfützen in Reifenspuren. 

gm

Auch interessant:

Mehr zum Thema:

Meistgelesen

Ottobrunner Neu-Ehrenbürgerin Sabine Kudera im HALLO-Interview
Ottobrunner Neu-Ehrenbürgerin Sabine Kudera im HALLO-Interview
Die Stimmung im Gemeinderat und im Bezirksausschuss
Die Stimmung im Gemeinderat und im Bezirksausschuss

Kommentare