Tolle Nachwuchsretter

Johanniter Ottobrunn-Riemerling räumen bei Landeswettkampf ab

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Sehr erfolgreich waren die Ottobrunner Johanniter beim Landeswettbewerb in Kempten. Das Team der Ersthelfer aus der Jugend (Foto) landete auf Platz zwei, in der Kategorie der Sanitäter ab 16 Jahren haben die Nachwuchsretter (kleines Foto) sogar den Sieg errungen und sich damit die Teilnahme am Bundeswettkampf 2019 in Berlin gesichert.

Ottobrunn hat die besten Nachwuchsretter Bayerns. Die Johanniter aus dem Ortsverband Ottobunn-Riemerling gewinnen beim Landeswettkampf in Kempten.

Mit strahlenden Gesichtern und zwei Pokalen im Gepäck kehrten die Johanniter aus dem Ortsverband Ottobrunn-Riemerling am Sonntag vom Landeswettkampf der bayerischen Johanniter in Kempten zurück. Die Nachwuchsretter aus dem Landkreis München hatten nach 2016 zum zweiten Mal in Folge in der Kategorie der Sanitäter ab 16 Jahren — vor München, Augsburg I und Nürnberg — den Sieg errungen und sich damit die Teilnahme am Bundeswettkampf 2019 in Berlin gesichert. Mit dem Team der Ersthelfer aus der Jugend landeten sie auf Platz zwei.

Beim Landeswettkampf der Johanniter Bayern, der sogenannten „Olympiade der Retter“, starteten am Samstag 43 Teams mit 349 Teilnehmern. Sie traten im freundschaftlichen Wettkampf in theoretischen Prüfungen und realistischen Notfallszenarien gegeneinander an, um ihren Ausbildungs- und Trainingsstand in Sachen Erster Hilfe, Sanitäts- sowie Rettungsdienst unter Beweis zu stellen. Mehrere hundert Schlachtenbummler feuerten die Teams teils lautstark an.

Andreas Hautmann, Mitglied des Landesvorstands der Johanniter-Unfall-Hilfe in Bayern, gratulierte allen Mannschaften persönlich und zeigte sich stark beeindruckt von den erbrachten Leistungen. Insgesamt waren über 600 Johanniter und Gäste nach Kempten gereist, um sich selbst ein Bild von der professionellen und schnellen Arbeitsweise der ehrenamtlichen Helfer zu machen. „Wir haben es geschafft und den ersten Platz erreicht“, freute sich Martin Swoboda, Mitglied des Regionalvorstandes der Johanniter: „Da haben sich die Trainingsstunden und die praxisnahe Ausbildung unserer ehrenamtlichen Helfer mehr als gelohnt.“

Für die Ersthelfer und Rettungsprofis aus ganz Bayern simulierten 37 Verletztendarsteller an 19 Stationen verschiedene Unfallszenarien, die von den Wettkampfteilnehmern bestmöglich gemeistert werden mussten. Auch beim schriftlichen Test, dem Trageparcours mit zahlreichen Hindernissen und der Herz-Lungen-Wiederbelebung war das Fachwissen von jedem der rund 350 Teilnehmer gefragt.

Insgesamt 63 qualifizierte Schiedsrichter hatten ihre Augen und Ohren auf das Tun und Lassen der Teams und vergaben mit einheitlichen Bewertungsbögen die Punktzahlen. „Klein und Groß waren beim Johanniter-Landeswettkampf 2018 auf den Beinen. Der jüngste Wettkampfteilnehmer war erst fünf Jahre alt, der älteste 57 Jahre.

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