Erste Gautinger Kulturwoche

Sie vereint Gautings Künstler

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Elke Groebler ist die Vorsitzende des Vereins „Kulturplattform Gauting“. Im Interview hat sie Hallo verraten, worauf sie sich in der Kulturwoche besonders freut und was ihr Verein für die Zukunft plant.

Gauting - Die Gemeinde „in Kultur vereint“: Ein Ziel, dem sich Elke Groebler, die Vorsitzende von „Kulturplattform Gauting“ verschrieben hat - Hallo hat mit ihr gesprochen

Künstler und Kulturschaffende hat Gauting zahlreich. Erstmals hat der Ort jetzt aber auch eine Kulturwoche – „Gauting in Kultur vereint“. Den Stein ins Rollen gebracht und die Veranstaltungen gebündelt hat der 2018 gegründeten Verein „Kulturplattform Gauting“. „Ziel und Zweck des Vereins ist die Vernetzung aller Kunst- und Kulturschaffenden in Gauting“, sagt Vorsitzende Elke Groebler. Worauf sie sich in der Kulturwoche besonders freut, was ihr Verein weiterhin plant und wie sie zur Kulturförderung der Gemeinde steht, verrät Groebler im Gespräch mit Hallo München.

Frau Groebler, mit rund 100 Veranstaltungen ist die Kulturwoche ein Mammutprojekt. Ihr Verein hat sich aber erst im März gegründet. Wie geht das?
Mit viel Vorbereitung. Seit 2015 besteht die Kulturplattform Gauting, zunächst als loser Zusammenschluss der Gautinger Kulturschaffenden. Vor gut einem Jahr kam dann die Idee mit der Kulturwoche ins Gespräch.

Wie hat die Gemeinde Sie bei dem Festival unterstützt?
Bürgermeisterin Brigitte Kössinger fand die Idee von Anfang an toll. Wir durften uns alle drei Monate im Rathaus treffen und bekamen viele Ratschläge. Die Finanzierung des Festivals ist hingegen gesichert durch Mitgliedsbeiträge, Spenden und Sponsoring. Für einige Veranstaltungen muss man aber natürlich Eintritt zahlen.

Ärgert es Sie, dass die Gemeinde kein Geld dazugibt?
Sie unterstützt uns ja, wo sie kann. Wenn eine Gemeinde wenig Geld hat, ist es klar, dass sie nicht nur Kultur fördern kann.

Wird es so eine Aktionswoche jetzt jährlich geben?
Wir werden unsere Arbeit weiterführen, denn das Interesse ist sehr groß. Nach der Festwoche werden wir uns der Frage widmen, welche der vielen Ideen weiter umgesetzt werden.

Zum Beispiel welche?
Als nächstes Projekt würden wir gerne einen Veranstaltungskalender anbieten.

Auf welches Event freuen Sie sich am meisten?
Als Malerin und Bildhauerin freue ich mich natürlich auf die Eröffnung im Rahmen der Ateliertage in der Reismühle. Da stellen 31 Künstler aus, die Musikschule spielt, die Gesellschaft für Archäologie und Geschichte hält einen Vortrag zur Geschichte der Reismühle. Das ist genau das, was mir wichtig ist: eine tolle Verbindung zwischen den unterschiedlichen Kulturrichtungen. 

Interview: rea

Highlights des Programms

Über 100 Veranstaltungen in zehn Tagen: Zwischen Freitag, 8. Juni, und Sonntag, 17. Juni, steht Gauting nicht still. Dabei wird auch die Sanierung des Gautinger Mühlrads gefeiert. Am Samstag, 9. Juni, lädt die Gemeinde dazu zwischen 16 und 20 Uhr am Lederersteg zum Mühlradfest ein.

Ein „Überraschungs-Programm“ am S-Bahnhof gibt es in der Kulturwoche für alle Pendler: Wochentags von 18.15 bis 18.45 Uhr „wird man gleich mit Kultur empfangen“, wirbt Elke Groebler. Was genau auf dem Programm steht, verrät sie noch nicht. Nur so viel: „Das kann mal Tanz sein, mal Schauspiel, mal eine Lesung.“

Figurentheater, Stelzenlauf, Kunstwerkstatt und vieles mehr: Ein Kreativprogramm für die Jüngsten haben die Kunst- und Kulturschaffenden beim Kindernachmittag im Gautinger Schlosspark zusammengestellt. Es findet statt am Samstag, 16. Juni, von 15 bis 18 Uhr.

Das gesamte Programm mit allen Veranstaltungen kann man im Internet auf der Website von „Kulturplattform Gauting“ abrufen.

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