Neubau weiter im Süden

Feuerwehr Unterföhring soll umziehen

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Die Mannschaft der Feuerwehr Unterföhring zieht um.

Unterföhring: Lange wurde über das Thema diskutiert, jetzt steht fest: Die Freiwillige Feuerwehr Unterföhring soll weg von der Ortsmitte in Richtung Süden umziehen.

Die Freiwillige Feuerwehr Unterföhring soll umziehen: Der Bau-, Verkehrs- und Grundstücksausschuss des Unterföhringer Gemeinderats hat sich dafür ausgesprochen, den Standort der Wehr von der Ortsmitte an der St.-Florian-Straße nach Süden auf ein rund 6400 Quadratmeter großes Grundstück zwischen Münchner Straße und Straßäckerallee zu verlegen. Sobald der Gemeinderat diesen Entschluss bestätigt hat, kann mit den Planungen begonnen werden.

Über das Thema wird in der Gemeinde seit langem diskutiert: 2016 hatte sich der Gemeinderat noch gegen einen Umzug entschieden, was auch dem damaligen Wunsch der Feuerwehr entsprach.

Alter Standort kann nicht ausreichend ausgebaut werden

Jetzt kommt die Kehrtwende. „Der alte Standort ist nicht mehr zukunftsfähig“, erklärt Kommandant Michael Spitzweg. „Man kann ihn nicht so groß ausbauen, wie es notwendig ist.“

Die alte Einsatzzentrale in der Ortsmitte von Unterföhring ist zu klein geworden.

Die Feuerwehr Unterföhring hat derzeit 96 aktive Mitglieder und zehn Fahrzeuge. Obwohl es bereits einen kleinen Erweiterungsbau gibt, können diese nicht alle untergestellt werden. Außerdem fehlen Verwaltungsräume. „Und auch die jetzige Parksituation ist nicht einfach“, erklärt Spitzweg. Zudem würde der derzeitige Standort zwar sehr zentral, aber mitten in einem verkehrsberuhigten Bereich liegen.

Längere Anfahrtszeiten zu den Einsätzen

Am neuen Standort ist mehr Platz – dieser ist jedoch weiter vom Gemeindezentrum entfernt. Spitzweg verspricht aber: „Wir können trotzdem immer rechtzeitig bei den Einsätzen vor Ort sein.“

Um die längeren Anfahrtszeiten der Feuerwehrmänner und -frauen auszugleichen sind zwischen sechs und zehn Dienstwohnungen geplant.

Das ist am neuen Standort geplant

Am neuen Standort soll es außerdem eine große Halle, verschiedene Werkstätten, Büroräume, einen Versammlungsraum für 150 Personen geben. Auch eine Atemschutzübungsstrecke, auf der die Atemschutzträger trainieren können, ist geplant.

Bis der Umzug vonstatten gehen kann, wird es aber noch einige Zeit dauern. „Wir rechnen damit, dass der Neubau frühestens im Jahr 2022 fertig wird“, sagt Spitzweg.

Claudia Schuri

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