Bereit, mit Gottes Hilfe!

Unterhachings neuer Pfarrer: Axel Windecker

Die feierliche Amtseinführung in St. Alto in Unterhaching.

Unterhachings katholische Pfarreien St. Alto, St. Birgitta und St. Korbinian haben einen neuen Pfarrverbandsleiter: Pfarrer Axel Windecker. In einem feierlichen Gottesdienst in St. Alto führte Dekan Martin Kurlitsch den gebürtigen Münchner offiziell in sein Amt ein. Der 46-Jährige ist Nachfolger von Pfarrer Thomas Kilian Semel, der nach Haar wechselte.

Sie alle sind gekommen, um den neuen Pfarrer bei seiner Amtseinführung zu begleiten: Vertreter der politischen und evangelisch-lutherischen Gemeinde sowie Mitglieder der Ortsvereine. In der vollbesetzten Pfarrkirche von St. Alto, dem Sitz des Verbands, überreichte der Dekan feierlich den Schlüssel zum Kirchportal. Offiziell verlesen wurde auch die Ernennungsurkunde, unterzeichnet von Reinhard Marx, dem Erzbischof von München und Freising. „Ich bin bereit, mit Gottes Hilfe“, gelobte der künftige Verbands-Chef. Windecker war zuvor zwölf Jahre lang in St. Lantpert im Dekanat Freising tätig. Seine Gemeinde ließ ihren beliebten Pfarrer nur schweren Herzens ziehen. Mittlerweile ist Axel Windecker seit mehr als einem Monat in seinem zukünftigen Wirkungsort unterwegs und hatte Zeit, sich ein wenig einzuleben. Am 17. September feierte er hier seinen ersten Gottesdienst. Ottmar Lobinger, der Vorsitzende des Pfarrverbandsrats Unterhaching, lobte in seinem Grußwort den „jugendlichen Schwung“, den der neue Pfarrer in dieser Zeit in die Gemeinde getragen habe. Auch Bürgermeister Wolfgang Panzer hieß den „neuen Hirten“ in Unterhaching willkommen. Windeckers Vorgänger Pfarrer Semel hatte den Verband aus der Taufe gehoben. „Sie dürfen dieses Werk nun gestaltend in die Zukunft führen“. Diese Aufgabe werde jedoch nicht leicht sein, denn es werde auch in den nächsten Jahren immer noch darum gehen, die innere Einheit des Pfarrverbands zu festigen und zu vollenden. Zudem lobte Panzer den ganzheitlichen Einsatz Axel Windeckers: als Pfarrer wie auch als aktives Mitglied der Freiwilligen Feuerwehr. „Das imponiert mir schon jetzt sehr“, so der Bürgermeister.

Mit dem neuen Pfarrer ist jetzt frischer Wind in die Gemeinde eingezogen. In diesem Fall ist es sogar wörtlich zu nehmen. Denn in der stürmischen Nacht auf Sonntag wären die für das anschließende Gemeindefest aufgebauten Festzelte beinah davonflogen. Viele fleißige Hände behoben die Schäden und richteten bis zum Fest wieder alles her. So gab es nach der Amtseinführung Speis und Trank für alle und Spiele für Kinder: Eine gute Gelegenheit für die Gemeinde, ihren zukünftigen Seelsorger in ungezwungener Atmosphäre kennen zu lernen. krb

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