So schmeckt die Heimat

Brauereigenossenschaft stellt neues Bier vor

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Beim Stephaniritt in Oberhaching wurde das Bier „Stephani Dunkel“ der Brauereigenossenschaft zum ersten Mal ausgeschenkt.

Erst im April 2016 wurde die Brauereigenossenschaft Oberhaching gegründet. Das Bier erfreut sich jedoch so großer Beliebtheit, dass bereits die dritte Biersorte gebraut wird. Beim Stephaniritt wurde jetzt das „Stephani Dunkel“ das erste Mal ausgeschenkt.

Der Stephaniritt in Oberhaching am zweiten Weihnachtsfeiertag zieht jedes Jahr viele Besucher an. Eine liebgewonnene Tradition der Oberhachinger. Was liegt da näher, als nach dem Pferdespektakel gleich noch zum ersten Mal das neue Bier, das „Stephani Dunkel“, der Brauereigenossenschaft Oberhaching auszuschenken? Der Andrang der traditionsbewussten Bürger war groß. Erfreuen sich doch schon das Kellerbier und das Deisenhof’ner Weißbier großer Beliebtheit.

Mit dem Erfolg hat wohl niemand gerechnet. Seit der Gründung im April vergangenen Jahres lässt die Brauereigenossenschaft Oberhaching jetzt schon die dritte Biersorte brauen: das „Stephani Dunkel“, ein starkes Bockbier mit 6,5 Prozent. Die Probanden sind begeistert: „Das Bier ist stark, aber es schmeckt frisch, würzig und voll. Kurzum: ein gutes Fassbier“, schwärmt Manfred Hochmuth.

Florian Schärpf, Vorstandsmitglied der Brauereigenossenschaft, begründet die Beliebtheit damit, dass es sich bei dem Oberhachinger Bier nicht um ein Industriebier handelt. Diese seien vom Geschmack einheitlich, doch beim Oberhachinger Bier, naturtrüb und unfiltriert, „sieht und schmeckt man das Handwerk“ begeistert sich Schärpf. „Heimat braucht auch Bier“, begründet Bürgermeister Stefan Schelle sein Engagement für die Brauereigenossenschaft. Und das ist auch die Idee, die hinter dem Projekt steckt: mit Bürgerbeteiligung ein eigenes Bier herzustellen, das regional erzeugt und vermarktet wird. Stolze 27.300 Liter wurden bisher umgesetzt. Die örtlichen Getränkehändler unterstützen den Verkauf ebenso wie einige Gastronomen am Ort. san

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