Andreas Bukowski oder Gabriele Müller

Stichwahl in Haar: Wem geben die Grünen ihre Stimmen? 

+
Gabriele Müller (SPD) und Andreas Bukowski (l., CSU) treten gegeneinander in einer Stichwahl an. Der Bürgermeisterkandidat der Grünen (r.) Ulrich Leiner bekam nicht genügend Stimmen. Wen die Grünen in der Stichwahl unterstützen, verrieten sie nun in einer Stellungnahme.

Bekommt die Gemeinde Haar einen Bürgermeister oder bleibt Bürgermeisterin Gabriele Müller (SPD) im Amt? Darüber entscheidet auch, wie sich die anderen Parteien zu den Kandidaten in der Stichwahl positionieren. Wie sie vorgehen wollen, haben die Grünen nun in Stellungnahmen erklärt.

Haar  – Ganze 20 Stimmen trennten CSU-Kandidat Andreas Bukowski und Bürgermeisterin Gabriele Müller (SPD) in der ersten Runde der Bürgermeister-Wahl in Haar. Am 29. März wird per Briefwahl entschieden, wer künftig an der Spitze des Haarer Rathauses sitzt. Die Grünen erklärten nun in einer Stellungnahme, wen der beiden Kandidaten sie unterstützen wollen.

Die Haarer Grünen sehen die bisherigen Ergebnisse der Kommunalwahlen positiv. Die Gemeinderäte Petra Tiedemann, Mike Seckinger, Werner Kozlik und Ton van Lier dankten deshalb zunächst den Wählerinnen und Wählern in ihrer Stellungnahme.„In zwei Wochen wird durch die Stichwahl entschieden, wer diesen Gemeinderat als Bürgermeister(in) führen beziehungsweise moderieren wird. Es ist wichtig, dass Sie, liebe Haarerinnen und Haarer, auch bei der Stichwahl wählen, damit unsere zukünftige Bürgermeisterin oder Bürgermeister einen möglichst großen Rückhalt hat. Dies ist angesichts der vielen großen Aufgaben, die in der kommenden Amtszeit anstehen, wichtig", so die Gemeinderäte der Grünen zu der kommenden Stichwahl.  

Wen der beiden Kandidaten für das Bürgermeisteramt die Partei unterstützen will, machten sie in ihrer Stellungnahme deutlich: „In den letzten Jahren haben wir unter der Moderation unserer heutigen Bürgermeisterin Gabriele Müller aktiv an wichtigen Projekten, die Haar auf eine positive und nachhaltige Weise in die Zukunft führen, mitgedacht und mitgearbeitet. Obwohl in der Kommunalpolitik bei sehr vielen Entscheidungen Kompromisse gefunden werden müssen, hat jedes dieser Projekte eine klare 'Grüne DNA'. Wir würden gerne diese Projekte weiterführen und ausbauen und in guter Zusammenarbeit neue Projekte initiieren.

Deshalb würden wir gerne diese Zusammenarbeit mit der heutigen und erfahrenen Bürgermeisterin auch in der Zukunft fortführen. Dabei ist es selbstverständlich, dass wir auch in der Zukunft, wie in der Vergangenheit, jede Entscheidung auf sachlicher Basis, unabhängig von anderen Parteien treffen werden“, so die Vertreter der Grünen.


Mehr über Aktuelles aus Haar gibt es in der Übersicht.

Besuchen Sie HALLO auch auf Facebook.

Auch interessant:

Mehr zum Thema:

Kommentare