Schon jetzt gibt es eine Warteliste!

Spatenstich für das neue Maria-Stadler-Haus mit betreutem Wohn- sowie Pflegeheim an der Leibstraße in Haar

Zum Spatenstisch für das neue Maria-Stadler-Haus kamen die Bauherren Alois Erl senior und junior, die Kinder Alois und Liselotte Erl, Geschäftsführer Michael Settgast, Bürgermeisterin Gabriele Müller und Landrat Christoph Göbel (von links) im Jugendstilpark zusammen. Foto rechts: So soll das künftige Seniorenheim aussehen. Der hintere Bau wird die Pflegeeinrichtung, der vordere das betreute Wohnen.
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Zum Spatenstisch für das neue Maria-Stadler-Haus kamen die Bauherren Alois Erl senior und junior, die Kinder Alois und Liselotte Erl, Geschäftsführer Michael Settgast, Bürgermeisterin Gabriele Müller und Landrat Christoph Göbel (von links) im Jugendstilpark zusammen. Foto rechts: So soll das künftige Seniorenheim aussehen. Der hintere Bau wird die Pflegeeinrichtung, der vordere das betreute Wohnen.

Das Maria-Stadler-Haus in Haar bekommt einen Neubau. Im nördlichen Bereich des ehemaligen Isar-Amper-Klinkums entsteht ein neues Pflegeheim sowie ein Wohnheim für betreutes Wohnen. Der Spatenstich erfolgte vergangene Woche. Bis Ende 2019 soll der Bau fertig sein.

„Der Jugendstilpark in der Gemeinde Haar ist ein städtebauliche Juwel des Landkreises München“, sagte Landrat Christoph Göbel (CSU) in seiner Rede zum Spatenstich für den Neubau des Maria-Stadler-Hauses. Umso mehr freute er sich, dass gerade an diesem Ort das neue Seniorenheim entstehen soll.

Zu diesem Anlass hatten sich der Landrat, Bürgermeisterin Gabriele Müller (SPD), Bauunternehmer Alois Erl junior sowie der Geschäftsführer des Maria-Stadler-Hauses, Michael Settgast, sowie einige geladene Gäste am vergangenen Freitag an der Leibstraße auf ebenjenem Gelände zum Spatenstich zusammengefunden. Die neue Einrichtung soll Erl zufolge 142 Plätze zur vollstationären Pflege sowie eine Wohnanlage für betreutes Wohnen mit 16 Wohneinheiten bieten. Private Rückzugsräume wie auch Zonen der Begegnung sollen dort ein angenehmes Wohnen im Alter ermöglichen. Abgerundet wird das Konzept durch eine große Gartenanlage und viel Nähe zur Natur.

Laut Bürgermeisterin Gabriele Müller wurde es höchste Zeit für einen Neubau des Seniorenheims, da das alte Maria-Stadler-Haus an der Salmdorferstraße 2, das vor wenigen Wochen sein 30-jähriges Bestehen gefeiert hatte, „nicht mehr zeitgemäß“ sei und „am Rande der Kapazität ist“, was Heimplätze betreffe. Das neue Seniorenheim soll aus diesem Grund nach den neusten pflegerischen Standards errichtet werden, die eine hohe Lebensqualität auch für noch rüstige Senioren innerhalb einer Gemeinde ermöglichen. 

Geschäftsführer Settgast freute sich in seiner Rede über den Umzug in ein größeres und komfortableres Heim: „Der einzige Wermutstropfen ist, dass das neue Gebäude nicht mehr in unmittelbarer Nähe zum Rathaus sein wird, das dem Seniorenheim immer schnell und unbürokratisch zu Seite gestanden hat.“

Dieser Umstand tat der Freude über das neue Haus allerdings keinen Abbruch. Für das betreute Wohnheim gibt es Müller zufolge bereits jetzt eine Warteliste von über 50 Personen! Und das, obwohl der gestiegene Bodenpreis sich „leider auf die Pflegesätze niederschlagen“ werde, wie Müller bedauerte. 

Zwei Jahre darf sich die Erlbau-Unternehmensgruppe laut der Bürgermeisterin für den Bau Zeit lassen, Ende 2019 sollen das neue Pflegeheim sowie das Wohnheim dann fertig sein. Die Kosten für den Neubau werden sich auf rund 16 Millionen Euro belaufen, von denen der Landkreis drei Millionen Euro trägt. 

Lydia Wünsch

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