Kommunales Wohnbauunternehmen feiert erstes Richtfest 

Mehr als ein Baustein für Haarer Bürger 

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Haar – Richtfeste sind immer ein Grund zur Freude. Die Bewohner können bald einziehen. Und die Nachbarn freuen sich, dass die Lärmbelastung irgendwann zeitnah aufhört. Das Bauvorhaben an der Katharina-Eberhard-Straße ist aber nicht nur deshalb etwas Besonderes. Denn es ist das erste des extra gegründeten Kommunalen Wohnbauunternehmens für die Gemeinde Haar. Auf dem ruhig gelegenen Grundstück in der Ortsmitte sind nun zwei Wohneinheiten im Rohbau fertig – insgesamt 36 Wohnungen unterschiedlicher Größe werden gebaut. Vorrang haben Familienwohnungen. Denn die Gemeinde hat zwar bereits etwa 200 eigene Wohnungen, aber für diese gibt es lange Wartelisten. „Mit der Gründung des Kommunalunternehmens haben wir 2016 ein Statement abgegeben“, sagte Bürgermeisterin Gabriele Müller, die den entfesselten Mieten in ihrer Gemeinde etwas entgegensetzen will. Und auch sonst ist der Bau nachhaltig: Eine Pelletheizung sorgte für Wärme, auf den Dächern sind Solarthermie und auch eine Photovoltaikanlage vorgesehen. Knapp 11,3 Millionen Euro kostet das ganze Projekt, vorgesehen waren zunächst nur knapp 10 Millionen Euro. „Die Kosten pro Quadratmeter sind mit 4.177 Euro immer noch günstig“, sagt Müller. Im Herbst soll alles fertig sein.

Marco Heinrich

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