Die Sonne ist noch immer kein gutes Geschäft

Haar macht Minus mit seinen Photovoltaikanlagen

NRW will Einsatz von Solaranlagen erleichtern
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NRW will Einsatz von Solaranlagen erleichtern

Ist es der mangelnde Sonnenschein oder gibt es andere Gründe dafür, dass die Photovoltaik-Anlagen der Gemeinde Haar im Jahr 2015 erneut Defizite einfuhren?

Mit einem Minus von 56.000 Euro erhöhte sich der Verlust gegenüber dem Vorjahr, wo es knapp 17.000 Euro waren. Bürgermeisterin Gabriele Müller (SPD) berichtete dem Gemeinderat, das 2015 die Investition für den Poststadl angefallen sei, ebenso die Verkleinerung der Photovoltaikanlage in der Mozartstraße, wo man das Dachgeschoss ausgebaut habe.

Zeichen für die geringe Lukrativität von Photovoltaikanlagen hatte Müller schon im Jahr 2016 ausgemacht, in dem die Entscheidung anstand, auf die neue Fahrradgarage am Bahnhof ein Photovoltaikdach zu setzen. Im Jahr 2010, in dem der Gemeinderat die Weichen dafür stellte, hätte es noch eine Einspeisevergütung von 32 Cent pro Kilowattstunde gegeben, 2016 allerdings betrug diese nur noch 8,5 Cent. „Heutzutage lässt sich die Wirtschaftlichkeit einer Photovoltaikanlage nur noch erzielen, wenn man einen Großteil des erzeugten Stroms selbst verbraucht“, erklärte Müller damals. Das ist aber selten der Fall. Der beim Poststadel erzeugte Strom beispielsweise wird zum größten Teil nicht von der Gemeinde, sondern von Vereinen und Institutionen verbraucht, die dort ihr Domizil haben.

So verzichtete der Gemeinderat 2016 auch auf das vorgesehene Photovoltaikdach auf der Radlgarage und beschloss lediglich die Option auf Nachrüstung, sollte sich ein Pächter melden. Gemeindeeigene Photovoltaikanlagen gibt es derzeit auf sechs Gebäuden in Haar.

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