Haar leuchtet heller

Knapp zwei Jahre nach dem Spatenstich wurde die moderne NanoFactory in Haar jetzt offiziell eröffnet, der neue Firmensitz des Münchner Nanotechnologieunternehmens attocube systems und des Tochterunternehmens neaspec. Beide Unternehmen wurden als Start-ups gegründet, mittlerweile arbeiten – zusammen mit der bisher in Ottobrunn ansässigen Vertriebsmannschaft der Wittenstein alpha GmbH – rund 150 Mitarbeiter in der hochmodernen NanoFactory. Das architektonisch schwierige „Haarer Dreieck“ direkt am S-Bahnhof wurde von einer Baustelle zu einem echten Hingucker – vor allem abends, wenn die Lichtinstallation den Bau zur vollen Geltung bringt. Rund 20 Millionen Euro hat die Wittenstein Gruppe in den Bau investiert, der Platz für bis zu 300 Mitarbeiter bietet. Bürgermeisterin Gabriele Müller unterstrich die Bedeutung der NanoFactory für die Gemeinde: „Dass ein zukunftsweisendes Unternehmen wie attocube Haar als Firmensitz ausgewählt hat, unterstreicht die Attraktivität unserer Gemeinde als Gewerbestandort.“ In welch kleinen Dimensionen die NanoFactory arbeitet, wurde am Abend übrigens auch geklärt. Zwei Beispiele: Wenn eine Möwe auf einem Kreuzfahrtschiff landet, sinkt das Boot einen Nanometer tiefer ins Wasser. Und ein menschliches Haar wächst pro Sekunde auch um einen Nanometer.

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