Zukunftsvisionen für die Gemeinde

100 Tage für Haar: Bürgermeisterkandidat Andreas Bukowski präsentiert sein Programm

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Andreas Bukowski präsentiert sein 100 Tage Programm. Aufgrund der Krise von zu Hause aus anstatt in einer öffentlichen Veranstaltung.

In Zeiten der Corona-Krise ist vieles unsicher. Der Haarer Bürgermeisterkandidat Andreas Bukowski (CSU) hat jedoch schon Pläne für den Umgang mit dem Virus, sollte er die Stichwahl gegen Gabriele Müller (SPD) gewinnen.

Haar – Gemeinsam mit seinem Team hat der Haarer Bürgermeisterkandidat Andreas Bukowski ein 100 Tage Programm für die Gemeinde erarbeitet. Bei erfolgreicher Stichwahl will er dieses Programm in den ersten drei Monaten nach Amtsantritt sukzessive umsetzen. „Durch die Corona-Krise erleben wir schwierige Zeiten. Jetzt muss unsere Gemeinde für Ihre Bürger da sein. Aber jeder muss nun auch ganz individuell Verantwortung übernehmen. Gemeinsam werden wir die Krise bewältigen! Aber es wird auch eine Zeit nach Corona geben. Daher werde ich auch die grundsätzlichen drängenden Probleme unserer Gemeinde im Auge behalten, sonst stehen wir danach vor einem lähmenden Reformstau. Unser 100 Tage Programm zeigt diesen Anspruch.“, so Andreas Bukowski zu den erarbeiteten Programmpunkten.

So möchte Bukowski trotz der Absage aller öffentlichen Veranstaltungen, dass er Gemeinderat tagt. Und zwar per Videokonferenz. „Die Aufzeichnung kann anschließend im Internet abgerufen werden – mit mir bekommen die Haarerinnen und Haarer eine moderne, transparente und handlungsfähige Gemeinde", heißt es in seinem 100 Tage Programm. Außerdem würde er nach seinem Amtsantritt eine Telefon- und Videosprechstunde einrichten lassen, „denn  gerade jetzt während der Corona-Virus-Krise müssen wir als Gemeinde für alle Menschen hier da sein".

„Gemeinsam mit dem Gewerbeverband werde ich eine Anlaufstelle für von der Krise betroffene Betriebe in unserer Gemeinde einrichten", so Bukowski ist seinem Schreiben. Viele, kleine und mittlere Betriebe würden gerade um ihr Überleben kämpfen und benötigten schnelle, unbürokratische Hilfe. Außerdem will Bukowski, dass ein Standort für den Schulcampus (Realschule, FOS, BOS) gefunden wird. 

Auch für den Verkehr hat Bukowski schon bestimmte Vorstellungen: „Gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürgern werde ich den Verlauf der künftigen gemeindeeigenen Minibus-Linie festlegen", plant der Haarer Bürgermeisterkandidat im Fall, dass er gewählt wird. In allen 30er-Zonen wolle er digitale Geschwindigkeitsanzeigen aufstellen lassen. Die Fahrradspur an der Leibstraße-Unterführung wolle er anbringen lassen. 

Für die Themen Soziales und Umwelt hat der Haarer ebenfalls schon Ideen: „Alle Bebauungspläne und Rahmenpläne der Gemeinde werden daraufhin geprüft, ob sie mit dem Klimawandel im Einklang stehen", heißt es in seinem 100 Tage Plan. Neue Projekte für den genossenschaftlichen Wohnungsbau würden wolle er identifizieren lassen, um den Haarer Bürgerinnen und Bürgern günstigen Wohnraum anbieten zu können.

Kritik am Wahlkampf in Zeiten der Corona-Pandemie

Der Fraktionsvorsitzende der SPD im Haarer Gemeinderat, Alexander Zill, kritisiert die Haltung des CSUlers. Das wichtigste in dieser Situation sei, Kranke und Risikopatienten zu schützen. „Ein wirksamer Weg wäre, durch konsequente Einhaltung der Vorgaben von Seiten der bayerischen Staatsregierung schnell dafür zu sorgen, dass die Maßnahmen überflüssig werden - den Aufruf dazu vermisse ich beim CSU-Kandidaten schmerzlich", heißt es in einer Stellungnahme. Derzeit seien etwa nicht Diskussionen über Gewerbesteuer wichtig, sondern die Gesundheit und das Leben der Bürgerinnen und Bürger, so Ziller.

Mehr über Haar gibt es in der Übersicht.

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