Gewerbeverband will Parkplätze erhalten

Diskussion um die Zukunft der Leibstraße geht weiter

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Johannes Geiger, Beisitzer im Vorstand des Gewerbeverbands Haar-Trudering

Haar – In der jüngsten Vorstandssitzung des Gewerbeverbands hat sich der Vorstand gemeinsam mit Vertretern der Interessengemeinschaft Leibstraße intensiv mit dem Vorhaben der Gemeinde Haar auseinandergesetzt, im Rahmen der Schaffung eines verkehrsberuhigten Geschäftsbereichs einen Großteil der Parkplätze zu streichen. „So wie am 9. Dezember 19 im Bürgersaal vom Planungsverband Äußerer Wirtschaftsraum präsentiert, sollen die Parkplätze vor den Geschäften in der Leibstraße deutlich reduziert werden. Das schadet den Geschäftsleuten ebenso wie den Kunden, die von weiter her kommen und bei uns einkaufen“, fasst Johannes Geiger, Inhaber eines Schuhgeschäfts, Beisitzer im Vorstand und Initiator der Interessengemeinschaft Leibstraße, die Situation zusammen. Mittels einer Unterschriftenaktion hat er nahezu alle betroffenen Geschäftsleute an der Leibstraße hinter sich versammelt. Die Unterschriften hat er bei Bürgermeisterin Gabriele Müller bereits persönlich abgegeben und das damit verbundene Anliegen vorgebracht. Nun folgte die Diskussion des Problems im Gewerbeverband. Dass die Leibstraße dringend einer neuen Gestaltung und einer generellen Verschönerung bedarf, steht dabei außer Frage. Die Bedürfnisse der Kunden der dortigen Geschäfte müssten dabei aber miteinbezogen werden. Dazu gehören auch geschäftsnahe Parkmöglichkeiten.

Um in dieser Angelegenheit eine Fehlentwicklung an der Leibstraße frühzeitig zu vermeiden, fordert der Gewerbeverband den Erhalt der Parkplätze vor den Geschäften. Gespräche mit den Ladeninhabern zeigen deutlich, dass die Kunden das Angebot an Parkplätzen vor den Läden gerne nutzen, da viele von ihnen älter sind oder auch aus Nachbarorten kommen. „Wer die Leibstraße als Einkaufsstraße erhalten will, der darf vor dieser Realität die Augen nicht verschließen, sonst haben wir am Ende keine Geschäfte mehr. Die Leibstraße liegt nunmal nicht in einer stark von Fußgängern frequentierten Innenstadt“, so Johannes Geiger.

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