Unfälle, Staus und ganz viel Öl

Chaos-Montag auf den Autobahnen der Region

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Schade um diese Ladung! Ein Sattelschlepper ist am frühen Montagmorgen auf der A99 umgekippt und verteilte Kistenweise Olivenöl, Gemüse und Getränke. Der Autobahnring war daraufhin stundenlang gesperrt.
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Diese Woche ging ja gut los! Auf der A99 und der A8 kam es aufgrund zweier Lkw-Unfälle zu langen Staus. Für Pendler wurde der Weg in die Arbeit zur Geduldsprobe.

Auf der A99 bei Haar in Fahrtrichtung Nürnberg ist in der Nacht zum Montag ein Lkw umgekippt und quer über drei Fahrspuren liegen geblieben. Die Autobahn blieb deshalb stundenlang gesperrt – was im Berufsverkehr für kilometerlange Staus sorgte.

Der Lastwagen war laut Polizei gegen 2.30 Uhr aus bislang ungeklärter Ursache zwischen Haar und dem Kreuz München-Ost nach rechts von der Fahrbahn abgekommen. Der 53-jährige Fahrer versuchte gegenzulenken, geriet dadurch ins Schleudern, der Auflieger kippte um und drückte noch ein Auto in die Mittelleitplanke. Dessen 51 Jahre alter Fahrer wurde durch den Unfall leicht verletzt, der Brummifahrer kam ohne Blessuren davon. Da die Plane des Aufliegers aufriss, verteilten sich Teile der Ladung über alle Fahrbahnen. Den Sachschaden beziffert die Polizei auf rund 65.000 Euro. Die Autobahn wurde zur Bergung der beiden Fahrzeuge gesperrt. Außerdem musste die Fahrbahn erst einmal gründlich gereinigt werden. Grund: Der Lkw hatte Gemüse, Getränke und Olivenöl geladen, das sich durch den Unfall weiträumig auf der Autobahn ausgebreitet hatte. Erst am Montag gegen 10 Uhr konnte die Polizei die Strecke wieder freigegeben. Trotz der eingerichteten Umleitung hatte sich bis dahin auf dem Münchner Autobahnring ein mehrere Kilometer langer Stau gebildet. Auch die B304 und ihre Zubringerstraßen waren entsprechend betroffen.

Wenig später, gegen 11 Uhr, und nur wenige Kilometer entfernt, sorgte dann ein weiterer schwerer Unfall für erneute Behinderungen. Ein Lkw war am Kreuz München Süd auf einen anderen Brummi aufgefahren, zwei Personen wurden dabei verletzt. Statt Olivenöl mussten die Feuerwehren im Zuge dieses Unfall jedoch Motorenöl von der Fahrbahn entfernen. Die Sperrung verursachte einen Rückstau von mehr als zehn Kilometern Länge.

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