Aus Papier und Farbe

Ein Blick ins HALLO-Druckzentrum in Penzberg

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Gegen 18 Uhr jeden Dienstag erhält das Druckzentrum die digitalen Daten von der Medientech. Mitarbeiter Michael Stampfer, Schichtleiter in der Rotation, empfängt die Daten im Eingangssystem auf den PCs.
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Die eingehenden Dateien werden in mehreren Schritten aufbereitet und auf zwei Plattenbelichtern ausbelichtet. Die Belichtung erfolgt mit einem Laserstrahl direkt auf eine lichtempfindlich beschichtete Aluminiumplatte. Durch die Lichteinwirkung wird die Schicht gehärtet, sodass von ihr später gedruckt werden kann. "200 Platten pro Stunde kann eines der Geräte herstellen", sagt Betriebsleiter Christian Kasdorf.
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Das Innenleben des Plattenprozessors. Eine Druckvorlage der HALLO fährt gerade durch das Entwicklerbecken.
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Das Innenleben des Plattenprozessors. Eine Druckvorlage der HALLO fährt gerade durch das Entwicklerbecken.
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Von jeder zu druckenden Seite werden vier Druckplatten hergestellt. Und zwar in den Farben blau, gelb, rot und schwarz. Zu sehen sind hier eine gelbe und schwarze Druckplatte des Penzberger Merkurs.
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Eine blaue Druckplatte der HALLO.
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Betriebsleiter Christian Kasdorf zeigt die fertige blaue HALLO-Druckplatte.
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Im Druckzentrum gibt es zwei Druckmaschinen mit insgesamt fünf Drucktürmen. Der Farbauftrag der vier Farben im Druckprozess erfolgt hintereinander. Die Druckplatten sind dabei in die Druckmaschine eingespannt und übertragen über einen sogenannten Gummizylinder die Farbe auf das Papier.

Das Druckzentrum Penzberg ist die modernste Zeitungsdruckerei der Mediengruppe „Münchner Merkur – tz“ und produziert mit 60 festangestellten Mitarbeitern mehr als 1,5 Millionen Zeitungen und Zeitschriften pro Woche. Seit Juli 2015 auch HALLO. Doch wie wird aus der digitalen Form des HALLO die fertige Zeitung aus Papier und Farbe? Christian Kasdorf, Betriebsleiter des Druckzentrums, erklärt den genauen Prozess.

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