Ein bewegtes Jahr geht zu Ende, ein spannendes folgt

Gut besuchte Bürgerversammlung in Haar

Schon bei der Infobörse der Haarer Bürgerversammlung war viel los.
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Schon bei der Infobörse der Haarer Bürgerversammlung war viel los.

Haar – Ein für Haar bewegtes Jahr 2019 neigt sich dem Ende entgegen – es wurde geplant und gebaut, es wurden Strategien entwickelt und Preise entgegen genommen. Dementsprechend bunt und vollgepackt mit Informationen fiel die Fotoreise aus, die Bürgermeisterin Gabriele Müller mit dem sehr gut besetzten Saal bei der Bürgerversammlung unternahm. Die Zuschauer mussten Zeit mitbringen, 80 Minuten dauerte der Vortrag. Was sie erfuhren: Bis 2025 werden in Haar 25.000 Menschen leben, der neue Jugendstilpark ist schon mit eingerechnet. Ein verträgliches Wachstum von einem Prozent pro Jahr. Die großen Herausforderungen für die nächsten Jahre sind die Ansiedlung von Gewerbe in der Gemeinde, die Mobilität und der Wohnungsmarkt. Ganz grundsätzlich erklärte Gabriele Müller noch einmal den Anwesenden, welche Mittel und Planungsmöglichkeiten einer Gemeinde zur Verfügung steht – am Beispiel des Jugendstilparks: Hier baut nämlich nicht die Gemeinde, wie viele irrtümlich denken. Sie lenkt aber trotzdem die Bebauung. Das kann sie, da die Gemeinde Herrin des Bauleitverfahrens ist. Zum Alleingang der Bürgermeisterin wollten zwei Herausforderer den Abend aber nicht werden lassen. CSU-Kandidat Andreas Bukowski fragte nach, ob die Gemeinde den Umzug des Konzerns MSD nach Berg am Laim nicht doch hätte verhindern können. Kopfschüttelnde Antwort von Gabriele Müller: „Es wird geredet, MSD wäre geblieben, wenn es nur einen Termin bei der Bürgermeisterin gegeben hätte.“ Grünen-Kandidat Ulrich Leiner kritisierte dagegen die Zustände am Haarer Bahnhof und den öffentlichen Nahverkehr allgemein. Gute Nachrichten brachte dagegen die Polizei: Die Anzahl der Delikte hat den niedrigsten Wert der letzten zehn Jahre erreicht.

mh

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