Informationsveranstaltung in Harthausen

Neue Namen für die Wald- und Gartenstraße

+
Die Anlieger der Harthauser Waldstraße mit Bürgermeister Klaus Korneder. Ab 1. April wird die Straße offiziell Lindenweg heißen.

Im Grasbrunner Ortsteil Harthausen gibt es neue Straßennamen. Aus der Waldstraße wird der Lindenweg, aus der Gartenstraße die Rosenstraße. Die Änderung tritt zum 1. April in Kraft.

„Wir wollen nicht über ihren Kopf hinweg entscheiden“, so Bürgermeister Klaus Korneder bei der Informationsveranstaltung zum Thema Straßenumbenennung im Bürgerhaus Harthausen.

Wie HALLO berichtete, gibt es im Gemeindegebiet von Grasbrunn einige Straßennamen doppelt: die Gartenstraße, den Grasbrunner Weg und die Waldstraße in den Ortsteilen Neukeferloh und Harthausen sowie die Kirchenstraße in Grasbrunn und Harthausen. In den zurückliegenden Jahrzehnten führte dies mehrfach zu Verwirrung, weshalb der Gemeinderat im Vorjahr beschloss, das Problem endgültig zu lösen. In Harthausen werden die Gartenstraße, die Waldstraße und die Kirchenstraße umbenannt, in Neukeferloh der Grasbrunner Weg.

Die Infoveranstaltung im Bürgerhaus war in zwei Gruppen aufgeteilt. Als erstes wurden die Anwohner der Waldstraße befragt. Im Vorfeld hatten die Anwohner bereits 18 Vorschläge für neue Namen nennen dürfen. Der Ortschronist brachte sich mit drei Vorschlägen ein. Allerdings: Keiner der Vorschläge fand Zustimmung. Schließlich einigte man sich, bei einer Gegenstimme, die lieber einen Blumennamen gehabt hätte, auf einen neuen Vorschlag: Die Waldstraße soll nun in den „Lindenweg“ umbenannt werden. Der Bürgermeister war sichtlich überrascht über das schnelle Ergebnis und hoffte, dass nun „kein Widerspruch der Nichtteilnehmer im Nachhinein kommt“.

Mehr Anwohner nahmen an der Abstimmung der zweiten Gruppe teil. Mit 30 Teilnehmern war knapp die Hälfte der Anwohner der Gartenstraße ins Bürgerhaus gekommen. Dort hatte ein Anlieger bereits Vorarbeit geleistet und die Bewohner sich schon im Vorfeld auf den Namen „Rosenstraße“ geeinigt.

Korneder betonte, dass sich die Verwaltung und der Gemeinderat mit diesen Doppelnamen im Gemeindegebiet schon seit längerer Zeit befasst hätten. Auch seine Vorgänger hätten dieses Problem schon auf der Agenda gehabt. In seiner Februar-Sitzung werde der Gemeinderat nun die neuen Namen beschließen, wobei die Umbenennung am 1. April in Kraft treten soll. Dieser Zeitplan, so Korneder, sei wichtig, da dieses Jahr die Bundestagswahl anstehe und das Wählerverzeichnis erstellt werden müsse.

Alle Änderungen, die durch die Umstellung mit der Gemeinde entstehen, wie Personalausweis, Meldebescheinigung oder Gewerbeummeldung, seien kostenfrei. Andere Kosten dürfe die Gemeinde laut der Rechtsaufsichtsbehörde nicht übernehmen, betonte Korneder. Ferner bat der Bürgermeister die betroffenen Anwohner, dass das alte Hausnummernschild während der Übergangszeit rot durchgestrichen und das Neue daneben angebracht werden soll. Die Gemeinde verfahre so auch mit den alten und neuen Straßenschildern.

Auch interessant:

Mehr zum Thema:

Kommentare