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Der Wunschkandidat

Neues von der Feuerwehr Höhenkirchen: Zwar ist es noch nicht offiziell, denn der Gemeinderat muss noch zustimmen, aber die Ehrenamtlichen haben seit Kurzem einen neuen Kommandanten. Der „Neue“ ist freilich kein Unbekannter: Dirk Schneider, Brand­experte, Feuerwehringenieur und langjähriger Leiter der EADS-Werkfeuerwehr in Ottobrunn, war schon in den vergangenen drei Monaten Chef der Höhenkirchner Ehrenamtlichen.

Rainer Spar, der bisherige Kommandant, der auch Vorsitzender ist, hatte das Amt im Herbst aus gesundheitlichen Gründen abgegeben (HALLO berichtete), und Schneider war als sein Stellvertreter bis zur Wahl eingesprungen. Der 40-Jährige ist nicht ganz glücklich mit der Situation, hatte er den Kameraden doch mehrfach signalisiert, dass er aus beruflichen Gründen nicht für den Posten kandidieren wolle. Als er bei der Wahl am Mittwochabend im Gasthof „Alter Wirt“ in Höhenkirchen vorgeschlagen wurde, lehnte er dann ab. Auch der zweite vorgeschlagenen Kandidat Peter Guggenberger wollte den Posten nicht übernehmen. Bürgermeisterin Ursula Mayer appellierte an die Feuerwehrler, dass sie dringend einen Kandidaten finden müssten, da dieser ansonsten per Gesetz bestimmt werden würde. Schon seit einiger Zeit tun sich die Höhenkirchner mit der Besetzung des Amtes schwer. So hatte Spar, der 2009 wegen Querelen hingeworfen hatte, sich von der Rathauschefin zu einem Rücktritt vom Rücktritt überreden lassen. Die Wahl fand kürzlich also ohne Kandidaten statt. Da das Wahlgesetz aber vorsieht, dass bei Fehlen von Kandidaten jeder seinen Wunschkandidaten aufschreiben darf, notierten 20 Feuerwehrler trotzdem Dirk Schneider auf ihrem Zettel. Der 40-Jährige nahm den Posten nach Rücksprache mit seiner Frau schließlich an. „Ich wusste, ich habe zwei Möglichkeiten: Entweder nehme ich die Wahl an oder ich werde verpflichtet.“ Zwar freut er sich über das Vertrauen, dass ihm die Mannschaft entgegenbringt, er gibt aber offen zu, dass er lieber in den hinteren Reihen für die Feuerwehr tätig gewesen wäre, denn er hat viel zu tun: Schneider ist im Examensstress. An der Uni Köln absolviert der Brandexperte ein Zusatzstudium zum Rettungsingenieur und arbeitet derzeit an seiner Abschlussprüfung. Zudem ist er Entwickler von Feuerwehrgeräten und hält bundesweit Lehrvorträge bei Feuerwehren und Rettungsdiensten. Für die nächsten sechs Jahre ist der Höhenkirchner nun Kommandant. Zu seinem Stellvertreter wurde Enrico Klöden gewählt, der bei der Berufsfeuerwehr München arbeitet. Schon in den vergangenen Monaten habe er sich bemüht, fünf junge Feuerwehrler zu Nachwuchskräften auszubilden, so Schneider. Doch die Studenten bereiten sich auf den Uniabschluss vor. Jetzt hofft der Kommandant, dass bis 2016 ein geeigneter Kandidat gefunden wird. – hei –

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