„Feldkirchen steigt auf“

Van der Weck fasst eine zweite Mietradstation ins Auge

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Offizielle Eröffnung der Feldkirchner MVG-Mietradstation mit dem stellvertretenden Landrat Ernst Weidenbusch, den Bürgermeister-Kandidaten Andreas Janson und Christian Wilhelm sowie Bürgermeister Werner van der Weck und Feldkirchner Gemeinderäten.

Kräftig in die Pedale der MVG-Mietradl treten kann man im Landkreis München und der Landeshauptstadt, wenn man sich an S-Bahn- und Bushaltestellen eines der blau-silbernen Fahrräder – allesamt keine E-Bikes – ausleiht. Mittels der App „MVG more“ erfolgt die Abfrage, wo und ob ein Fahrrad vorhanden ist sowie dessen Reservierung. Auch bezahlt wird über die App. Im Landkreis anmieten und in der Stadt zurückgeben sowie umgekehrt ist möglich. 

An stark frequentierten Plätzen kann man im Stadtgebiet ebenfalls das Fahrrad abstellen. Gepflegt werden die Fahrräder durch die MVG. Wo sonst der Gepäckträger über dem Hinterrad angebracht ist, findet der Radl-Mieter einen Bordcomputer, über den der Datenaustausch stattfindet. Seit rund sechs Wochen sind die MVG-Räder an der Mitradstation vor dem Feldkirchener Bahnhof auszuleihen. Ja, man könne eine Akzeptanz in der Bevölkerung feststellen, so die MVG-Vertreter, ohne konkrete Zahlen zu nennen. 

Die Fördermittel des Bundes für die MVG-Mietrad-Stationen sind aufgebraucht, erklärte Ernst Weidenbusch, stellvertretender Landrat des Landkreises München. Für Feldkirchens Bürgermeister Werner van der Weck, der gerne noch im Gewerbegebiet eine zweite Mietrad-Station hätte, ist dies das Signal, unter den Unternehmern nach Sponsoren zu suchen. Je nach Größe einer Mietrad-Station darf man einen mittleren fünfstelligen Investitionspreis ansetzen. 

ar

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