Datenschutz als Immunsystem des Unternehmens

Was wir von Corona lernen können!

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Aktuell steht Corona stellvertretend für viele Bedrohungen. Als Virus kann es ein System infiltrieren und schädlichen Code einbringen wie ein Virus eben.

Es nützt die vorhandene Infrastruktur für seine Zwecke um sich zu vermehren, es zerstört die Datenbasis nämlich die DNA seiner Wirtszelle, es missbraucht die Daten seiner Wirtszelle in dem es den Code der Wirtszelle zur Expression für ihn wichtiger Produkte nutzt. Der Virus überwindet das Immunsystem und schaltet Schutzmechanismen, wie beispielsweise die Apoptose, den von außen durch Immunzellen programmierten Zelltod befallener Zellen aus.
Wie ist das möglich? Weil alle Organismen -ALLE- auf der Erde die gleiche Programmiersprache nutzen: der genetische Code besteht aus vier Buchstaben wobei drei Buchstaben ein Wort bilden, eine Aminosäure codieren. In der IT gibt es vordergründig mehr Sprachen, das sind Hochsprachen zur Programmierung. Diese Programmiersprachen werden in den Befehlssatz des Prozessors übersetzt. Auch dieser besteht in einer einfachen Ausführung aus drei Zahlen. Verblüffend, oder?

Wie können wir unsere Daten, unsere DNA und unsere IT schützen? Wichtig ist, dass das System auf einem aktuellen Stand gehalten wird, wie unser Körper muss es gepflegt werden. Die Leistungsfähigkeit sollte auch in Belastungssituation gegeben sein, so sollte ein IT-System nicht durch einen Stack-Overflow zum Absturz gebracht werden können. Ähnlich wie bei uns, sollte der Körper genug Fitness haben einem Kreislaufversagen entgegenzuwirken zu können, auch wenn man schon an der Beatmung hängt. Auch ein IT und Datenschutzexperte kann nur ein System wieder zum Laufen bringen wenn die Grundfunktionen noch vorhanden sind.

Die Erste Firewall in der Natur ist unsere Haut, sie wehrt sich durch verschiedene Mechanismen, sie hat befreundete, manchmal opportunistische Organismen auf der Oberfläche eine sogenannte natürliche Flora. Sie sind sozusagen die Datenschutz-Berater der Haut welche für gute Bedingungen sorgen. Auf der Haut befinden sich Enzyme, die fremdes Erbgut zerschneiden, auch Proteasen welche die Protein-Hülle eines Virus zerstören können sind vorhanden. Nicht alle Organismen auf der Haut sind also per sé schlecht aber alle Organismen sind empfindlich für Desinfektion. Auch hier sollte mit Augenmaß gehandelt werden. Eine Firewall die das System zu sehr einengt ist ebenso schlecht wie eine die nicht vorhanden ist. Wir in der IT wissen das, so viel wie nötig so wenig wie möglich. Denkt daran beim nächsten Desinfektionsmittel-Einkauf.

Dringt fremder Code dennoch in Form von Viren in unseren Körper ein kann unser Körper mit einer spezifischen Immunantwort reagieren. Ähnlich einem Virenscanner kann Sie nur auf bekannte Bedrohungen reagieren und muss ständig upgedatet werden. Der Virenscanner wird mittels Update und unser Körper mittels Impfungen, auf neue Bedrohungen vorbereitet. Auch in anderer Hinsicht können wir von der Natur Lernen, die Zelle erstellt immer eine Arbeitskopie unseres Erbgutes, der DNA her. Mit dieser Arbeitskopie, der sogenannten Messenger-RNA, arbeitet die Zelle während die DNA quasi als Datensicherung im Hintergrund fungiert.

Auch wir im Datenschutz sagen etabliert ein System für Backups und Datensicherung. Da auch das Beste biologische, wie auch IT System kann an seine Grenzen kommen und sollte dann durch organisatorische Maßnahmen unterstützt werden. Es muss ein Maßnahmenplan und Hygieneplan erarbeitet werden.

Im Datenschutzcoaching oder auch mit Hilfe eines Audits bieten wir ihnen Hilfe zur Selbsthilfe.
Schon 2018 hat der Gesetzgeber gehandelt und dem Datenschutz in Unternehmen eine hohe Priorität zugewiesen. Diese Maßnahmen der sogenannten DSGVO sind ebenso sinnvoll wie Hygiene und Abstand halten in der gegenwärtigen Zeit. Die DSGVO ist für ihr Unternehmen der Hygieneplan der, so sieht es das der Gesetzgeber, individuell an das Unternehmen bzw. Selbständigen angepasst werden kann. Besuchen sie doch mal unser Online Coaching oder auch unser kostenfreies Info-Webinar. Als interdisziplinäres Team wird Herr Steffen Müller Ihre Fragen zur DSGVO und auch die ein oder andere biologische Frage wird durch Herrn Dipl.-Ing. Biotechnologie Eric Geppert beantwortet. Herr Steffen Müller IT Architekt und Geschäftsführer der Viskonz GmbH.

Alle weiteren Informationen erhalten Sie hier: www.viskonz.de

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