Künftig auch Unterbiberg

Gemeinderatssitzungen sollen in beiden Ortsteilen stattfinden

In der Aula der Grundschule Unterbiberg findet am kommenden Montag eine Gemeinderatssitzung statt.
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In der Aula der Grundschule Unterbiberg findet am kommenden Montag eine Gemeinderatssitzung statt.

Neubiberg – Der Neubiberger Gemeinderat wird in Zukunft auch zweimal im Jahr in Unterbiberg stattfinden. Das gab Bürgermeister Thomas Pardeller (CSU) im Gremium bekannt. Anlass waren zwei ähnlich lautende Anträge von der CSU-Fraktion aus dem Juli 2019 sowie der Fraktion USU-100%Uni/JNeu vom Juni diesen Jahres. 

Um beide Ortsteile wertzuschätzen und Unterbiberg noch mehr aufzuwerten, sollen zukünftig zwei Sitzungen im Jahr in Unterbiberg abgehalten werden. Außerdem werde so Unterbibergern, die älter oder weniger mobil sind, die Möglichkeit gegeben, an den Sitzungen teilzunehmen. Von CSU-Seite wurden als Sitzungsort das Pfarrheim, die Grundschule oder das Feuerwehrgerätehaus vorgeschlagen. Die Studierenden wünschen sich in ihrem Antrag eine Sitzung im Senatssaal der Universität und eine im Ortsteil Neubiberg. Die Entscheidung über den Sitzungsort bedarf laut Bayerischer Gemeindeordnung keine Abstimmung im Gemeinderat. 

Sie obliegt dem Organisationsrecht des Bürgermeisters. Rathauschef Pardeller gab beiden Anträgen statt und möchte künftig auch Sitzungen in Unterbiberg abhalten. Die erste findet am kommenden Montag, 21. September, um 19 Uhr statt, diesmal in der Aula der Grundschule Unterbiberg, Am Hachinger Bach 7. Auch an der Universität könnte einmal eine Sitzung stattfinden. An die Universitäts-Präsidentin sei Pardeller bereits mit dem Wunsch herangetreten, dort eine Sitzung abzuhalten. Zuletzt war dies im Mai 2011 der Fall.

Gemeinderat Volker Höpken (CSU) begrüßte, dass der CSU-Antrag angenommen wurde. Fraktionsübergreifend fand die Idee Anklang. Lucia Kott (Grüne) schlug außerdem vor, an den Terminen wenn möglich Themen auf die Tagesordnung zu setzen, die Unterbiberg betreffen. Lukas Jochum, USU-100%Uni/JNeu-Fraktionsvorsitzender der sowie Universitäts- und Digitalisierungsreferent ist, zeigte sich erfreut: „Damit sehen wir einen Schritt für das Zusammenwachsen der Bundeswehruniversität, Unterbiberg und Neubiberg zum Wohle der Gemeinde. Dies vereinfacht jeweils den Studenten und den Bürgern in Unterbiberg sich ohne weiten Weg als Besucher der Gemeinderatssitzung zu Wort melden zu können.“

ija

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