Hohenbrunn hat die (Stich)-Wahl

Stefan Straßmair tritt gegen Pauline Miller an

Hohenbrunn – Endspurt ist angesagt. Der Wahlkampf neigt sich dem Ende, die Stichwahlen am 29. März werden darüber entscheiden, wer das Gesicht der Gemeinde Hohenbrunn sein wird. Antreten werden Pauline Miller (BürgerForum), die mit 33,4 Prozent in die Stichwahl geschickt wurde, und der amtierende Bürgermeister Stefan Straßmair (CSU), der mit 47,2 Prozent in die zweite Runde gewählt wurde. 

Bürgermeisterkandidat Stefan Straßmair (CSU).

Für Straßmair war dieses Ergebnis keine Überraschung. „Ich selbst als amtierender Bürgermeister habe schon damit gerechnet, in die Stichwahl zu kommen.“ Dass bei drei Kandidaten, die das Bürgermeisteramt anstreben, mit einer Stichwahl gerechnet werden sollte, wissen sowohl Straßmair als auch Miller. Dennoch hat das Mitglied des BürgerForums nicht mit diesem Wahlausgang gerechnet. 

„Das wäre tatsächlich sehr anmaßend. Mir war nicht klar, in welche Richtung es geht und ob mir dieses große Vertrauen in der Form tatsächlich auch ausgesprochen wird“, sagt Pauline Miller. Gerade in Zeiten wie diesen ist eine normale Stichwahl nicht möglich. Die Kandidaten treten nun also über Social-Media-Kanäle und Flyer an die Bürger heran. Straßmair sagt, er hätte gar keine Zeit für einen „gezielten Wahlkampf“, da seine ganze Aufmerksamkeit derzeit der Bewältigung der Corona-Krise gelte. 

Bürgermeisterkandidatin Pauline Miller (BürgerForum).

Auch für Pauline Miller gilt: „Gesundheit geht vor Wahl“. Sie ist weiterhin der Auffassung: „Hohenbrunn kann mehr. Es ist in den letzten 14 Jahren zu wenig geschehen!“ Der amtierende Bürgermeister Straßmair meint, auf seinen Erfahrungswert und seine Fachkompetenz zurückgreifen zu können: „Ich habe in den vergangenen Jahren gezeigt, dass ich unsere Kommune solide und gut aufstellen kann. Wie jetzt an der Corona-Krise zu erkennen ist, ist es gerade in unsicheren Zeiten wichtig, Stabilität, Sicherheit und Erfahrung zu haben“. 

Miller hingegen meint, diese Herausforderung ebenso gut meistern zu können: „Wir haben eben jetzt die Chance, diesen Wechsel für Hohenbrunn einzuleiten und ich hoffe, die Wähler sehen diese Chance auch“. Weiter sagt sie: „Das erste Zeichen haben sie mir schon gegeben, indem sie mich in die Stichwahl geschickt haben. Und jetzt gilt es, durch das Kreuz das zweite Zeichen zu setzen. Denn nicht nur ein Amtsinhaber steht für Stabilität und Sicherheit,sondern auch eine Herausforderin, die neben der Erfahrung als Gemeinderätin auch über 20 Jahre Berufs- und Führungserfahrung einbringt. Ich gehe mit einem neuen Blick, viel Energie und Tatkraft an das Amt heran“. 

Melanie Schröpfer

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