Eishockey Bezirksliga: ERSC Ottobrunn startet runderneuert in die Punkterunde

„Der Erfolg wird kommen“

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Er gibt weiter die Richtung vor im Ottobrunner Eishockey: Chefcoach Sven Rumswinkel sagt seinen Jungs auch in der am Freitag beginnenden Spielzeit 2015/16, wo es langgeht.

Zwar lässt das erhoffte Stadiondach über dem Ottobrunner „Eispalast“ am Haidgraben noch auf unbestimmte Zeit auf sich warten: Doch bei den Eishockey-Cracks des ERSC Ottobrunn fiebert man auch ohne Dach-Haube dem Start in die an diesem Freitag beginnende Bezirksliga-Saison 2015 /2106 erwartungsvoll entgegen.

Bereits im Sommer hatten die heimischen Kufencracks nach dem eher enttäuschenden siebten Gesamtrang der Vorsaison mit der akribischen Vorbereitung auf die neue Spielzeit begonnen. Nach schweißtreibenden Konditionseinheiten im Hochsommer ging es bereits Anfang August zunächst auf Bad Tölzer Geläuf auch schon aufs Eis. Erst jetzt kann auch auf heimischem „Gefrorenen“ am Haidgraben geübt werden. Vieles ist neu beim ERSCO in diesen Tagen. Nicht nur das Team hat sich im Vergleich zur letzten Spielzeit verändert. Auch ein neuer Vorstand um den Vorsitzenden Günter Kopperger wacht über die Geschicke des Vereins. In der Abteilungsleitung Eishockey dagegen setzt man mit Winni Schäffer auf eine lange Jahre bewährte Kraft.

 Sven Rumswinkel als sportlicher Leiter sowie Heinz Resch als Verantwortlicher für die Jugend stehen Schäffer zur Seite. Augenfällig ist der zur Vorsaison stark umgestellte Kader der heimischen Puckjäger. Die Liste schmerzlicher Abgänge beginnt bereits im Tor. Aus beruflichen Gründen wird der frühere luxemburgische Nationalkeeper Philippe Lepage den Ottobrunnern nicht mehr zur Verfügung stehen. Einen heftigen Aderlass für die Männer vom Haidgraben zeitigt zudem die Gründung einer neuen U-23-Liga seitens des Verbandes (BEV). Die letztjährigen Neuzugänge aus den Reihen des Oberligisten EHC Klostersee haben sich aufgrund der neuen, reizvollen Nachwuchsliga-Perspektive wieder ihrem Heimatverein angeschlossen. Pröls, Pfaffinger, Wyrwa, Roeder und Akal schlagen zwar eine personelle Schneise ins ERSCO-Korsett; Mathias Kestler und Thomas Obermayr kehren zudem an ihre heimatliche Wirkungsstätte in Holzkirchen zurück. Doch der Trainer relativiert. „Ein nicht so großer Verlust für den ERSCO“ seien die Abgänge, glaubt Rumswinkel. „Wir haben gute eigene Leute!“ Vor allem aus dem eigenen, ambitioniert arbeitenden Nachwuchsbereich sollen junge Kräfte in den Kader der Ersten Mannschaft vorstoßen.

Die Junioren Florian Wöhling, Philipp Sonntag, Tobias Huber, Simon Preißner und Christian Born sollen den Spagat zu den Senioren in dieser Spielzeit bewältigen. Das Trainerteam mit Rumswinkel, Andreas Langenbein und Erich Holzapfel traut den Jungspunden viel zu – Rumswinkel warnt aber auch: „Die Spieler müssen sich integrieren und lernen, mitzuhalten“. Senioreneishockey sei einfach „etwas ganz anderes als Nachwuchseishockey“. Wie gut, dass der Coach zwei bekannte und arrivierte Kräfte im Kader begrüßen darf: Angreifer Florian Sonnengruber war durch einen Schien- und Wadenbeinbruch lange ausgefallen. Verteidiger Norbert Miklos soll als Rückkehrer die Defensive der jungen Ottobrunner Mannschaft stärken.

Aber Rumswinkel geht trotz der personell neuen Zusammensetzung zuversichtlich in das erste Ligaspiel am kommenden Freitag um 19.30 Uhr im Geretsrieder Eisstadion Jahnstraße. In den aktuellen Tests gegen den Landesligisten Bad Wörishofen (2:5) und gegen Bezirksliga-Konkurrent Gebensbach (4:2) hatte die ERSCO-Truppe gute Ansätze gezeigt. „Meine junge Mannschaft hat in der Vorbereitung sehr gut mitgezogen“, freut sich der Entscheider an der Bande. Und er sich sicher: „Der Erfolg wird kommen!“ Man wolle aber trotz des Umbaus im Kader „im ersten Ligadrittel mitspielen“. Wenn dann noch dereinst das Dach platziert wird, ist sprichwörtlich der Deckel drauf auf dem Ottobrunner Puckjäger-Talenteschuppen.

Harald Hettich

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