Schwierige Einsätze gemeistert

Kurz vor Weihnachten wurde Klaus-Peter Mittermaier für sein langjähriges Engagement beim Roten Kreuz von Innenminister Joachim Hermann mit dem Bundesverdienstkreuz am Bande ausgezeichnet. Foto: privat

Klaus-Peter Mittermaier (69) aus Ottobrunn wurde von Innenminister Joachim Herrmann dieser Tage mit dem Verdienstkreuz am Bande ausgezeichnet.

Mittermaier trat 1981 als Abteilungsleiter beim Suchdienst-Standort München in die Dienste des DRK ein. Bereits 1986 wurde er zum Leiter berufen. Diese Aufgabe hat er mehr als zwei Jahrzehnte mit viel Engagement und großem Erfolg wahrgenommen. In seiner Funktion als Leiter hatte er vielfältige Aufgaben in wichtigen humanitären Bereichen inne. Er hat alles daran gesetzt, die Schicksale von Vermissten aus dem Zweiten Weltkrieg und aus den Konflikten und Katastrophen der Gegenwart zu klären. Darüber hinaus nahm er für das Rote Kreuz an vielen schwierigen Auslandseinsätzen teil. In der schwierigen Zeit vor Beginn der deutschen Wiedervereinigung im Sommer 1989 stellte er im Zusammenhang mit der Flucht der DDR-Bürger über die ungarische Grenze und aus der Deutschen Botschaft in Prag über das Suchdienst-Netzwerk den Kontakt zu Angehörigen wieder her. Im Dezember 2004, während der Tsunami-Katastrophe, trug er maßgeblich dazu bei, dass die Vielzahl der besorgten Angehörigen beraten und unzählige Suchanfragen aufgenommen werden konnten. Seine wertvollen Erfahrungen konnten zum Wohle der Betroffenen auch im Jahre 2005 genutzt werden, als er als Delegierter in Sri Lanka bei der Bewältigung der Tsunami-Schäden an vorderster Stelle wirkte.

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