Annette Ganssmüller-Maluche ist Landratskandidatin der SPD

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„Wir müssen jetzt neue Baumarten finden“

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In ruhigere Fahrwasser

Der

Ottobrunner Kulturkreis (KKO) tritt in ruhigere Fahrwasser: 137 Stimmberechtigte haben in einer außerordentlichen Mitgliederversammlung die Juristin Beatrice Kroll zur neuen Vorsitzenden des 1957 gegründeten Vereins gewählt. Ihr Stellvertreter heißt Dean Mihaljev, Schatzmeister ist Stephan Römer. Das Team bekräftigte, an den historischen Gedanken des KKO mit seinem lokalen Kulturauftrag anzuknüpfen und „das Projekt Umstrukturierung“ abzuschließen. Kommen nach den Querelen um die zurückgetretene Führungsmannschaft jetzt ruhigere Zeiten auf den KKO zu? Danach sieht es seit der letzten Mitgliederversammlung im Ratssaal des Wolf-Ferrari-Hauses zumindest aus: Mit großer Mehrheit wurde dort der neue Vorstand um die 46-jährige Wirtschaftsjuristin Beatrice Kroll gewählt, die 119 von 137 abgegebenen Stimmen auf sich vereinen konnte. Ihr Stellvertreter Dean Mihaljev schlug mit 84 Stimmen den Vorsitzenden der FDP-Fraktion im Ottobrunner Gemeinderat, Axel Keller, aus dem Rennen, für den nur 32 Mitglieder votierten. Dies kann als Signal dafür gewertet werden, dass aus der „alten Garde“ keiner mehr die Geschicke des KKO leiten soll und die Zeichen auf Neubeginn stehen: Keller war von 1997 bis 2009 Vereinsvorsitzender und wollte nach den Querelen um den im Herbst 2011 zurückgetretenen Vorstand um Iris Rohrhirsch (HALLO berichtete) wieder ans Ruder. Das Ziel der neuen Vorsitzenden: Der KKO mit einem Jahresumsatz von rund fünf Millionen Euro soll neu formiert werden. Einer Ausgliederung der „vhs Südost“, die seit Herbst 2009 nicht zuletzt auch von Leiter Karl Heinz Eisfeld forciert wird, will man nicht mehr im Wege stehen. Auch die drei anderen Abteilungen „Kindertagesstätten“, Rosmarie-Theobald-Musikschule“ (RTM) und „Ballettschule“ sollen nach den Vorstellungen Krolls mehr Befugnisse bekommen. „Wir möchten das Projekt Umstrukturierung abschließen“, bekräftigte die in München lebende Wirtschaftsjuristin. Spätestens im Sommer 2012 sollen die Abteilungen eigenständige Gesellschaften mit eigener Rechtsform bilden und deren Leiter Robert Jobst-Förster (RTM), Marcella Weber (Ballettschule) und Sabine Eismann (Kindertagesstätten) in ihrer Position gestärkt werden. Laut Kroll hat es zu den Plänen einen „Runden Tisch“ gegeben, an dem auch Gemeindevertreter – darunter Bürgermeister Thomas Loderer (CSU) – saßen. Alle Teilnehmer hätten die Ideen begrüßt. Auch die Mitgliederversammlung blieb unaufgeregt. Nicht Diskussionen und erhitzte Debatten, sondern die Vorstandswahl stand im Vordergrund der zweistündigen Veranstaltung. Kroll schwebt vor, die interkommunale Bildungseinrichtung nach der Ausgliederung seiner Abteilungen als GmbH wieder regional auszurichten und damit an den Ursprungsgedanken des 1957 gegründeten Vereins anzuknüpfen: „Der KKO muss sich auf seine Geschichte besinnen.“ Zu massiven Spannungen war es gekommen, nachdem die an den KKO angeschlossenen Gemeinden Ottobrunn, Neubiberg, Putzbrunn, Hohenbrunn und Höhenkirchen-Siegertsbrunn die 2014 auslaufenden Verträge gekündigt hatten, um die Rechte und Pflichten einer neu zu gründenden GmbH bis zum Vertragsende weiterzuführen. Nachdem Ottobrunns Bürgermeister Thomas Loderer in der gemeindlichen Monatszeitschrift mit seiner Bemerkung, der KKO würde „an dem Ast sägen, auf dem er sitzt“, weiter Öl ins Feuer gegossen hatte, trat der Vorstand um Iris Rohrhirsch geschlossen zurück. Vergessen sind die Spannungen zwar noch nicht, Einfluss auf die Zukunft sollen sie aber nicht mehr haben: „Ich will meine ganze Fachkompetenz dafür einsetzen, die Verhältnisse in geordnete Bahnen zu lenken“, betonte Kroll, die seit eineinhalb Jahren Mitglied des KKO ist. – sal –

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