Riemerlinger Haie brechen eigenen Rekord

Glücklich und ausgepowert im Team mit doppeltem Grund zur Freude: Die Mannschaft des TSV Hohenbrunn-Riemerling nach ihrem Sieg in der 6x50m-Freistil-Staffel und neuem Veranstaltungsrekord. Jonas Lunemann (sitzend), vordere Reihe (v.l.n.r.) Teresa Baerens, Helen Scholtissek, Vanessa Breunig, hintere Reihe (v.l.n.r.) Patrick Hausotter und Marko Leljak. Foto: privat

Knapp 1000 Schwimmer aus 98 Vereinen und zwölf Ländern stellten sich dieser Tage in der Münchener Olympia-Schwimmhalle auf der 50m Bahn bei einem der europaweit größten Nachwuchswettbewerbe des Schwimmsports, der Head Trophy, in über 4000 Starts einer breiten internationalen Konkurrenz. Mit dabei eine Auswahlmannschaft des TSV Hohenbrunn-Riemerling mit 40 jungen Schwimmsportlern.

Höhepunkt der hochrangigen internationalen Veranstaltung bilden seit Jahren die Final-Läufe am Samstagabend in den offen gewerteten vier Sprint-Disziplinen 50m Delfin, 50m Rücken, 50m Brust und 50m Freistil sowie die abschließende 6x50m-Freistil-Staffel. Gleich fünf Hohenbrunn-Riemerlinger konnten sich über die Vorläufe am Nachmittag im Gesamtfeld für den Finalabschnitt qualifizieren. Antonia Baerens (1997) verbesserte über 50m Delfin ihre Vorlaufzeit und erkämpfte in einer Zeit von 0:28,97min Platz 5. Ihre Schwester Teresa (1994) erschwann mit persönlichen Bestzeiten von 0:34,01min in 50m Brust und 0:26,83min über 50m Freistil die Plätze 5 und 4. Emily Siebrecht (1997) kam über 50m Delfin in 0:30,50 min auf Platz 8. Jonas Lunemann (1990) startete in drei Finalläufen, schlug in 50m Rücken in 0:28,58min als fünfter an und errang mit einem dritten Platz über 50m Freistil in 0:24,21min sowie einem zweiten Platz über 50m Delfin in 0:25,57min gleich zwei Medaillen im starken internationalen Feld. Die erst 14jährige Helen Scholtissek hatte sich ebenfalls für drei Finalläufe qualifiziert und erreichte zunächst in 50m Delfin mit 0:29,58min den sechsten Platz, sicherte sich dann über 50m Rücken in einer weiteren persönlichen Bestzeit von 0:30,53min die Bronzemedaille und holte schließlich in einer Zeit von 0:26,55min über 50m Freistil Platz 2 und damit Silber. Das Highlight für die Riemerlinger und ihre Fans am Beckenrand sowie der Abschluss eines spannenden Abends war die gemischte 6x50m-Freistil-Staffel. Marko Leljak, Vanessa Breunig, Teresa Baerens, Helen Scholtissek und Patrick Hausotter übergaben den Lauf an ihren sechsten Schwimmer Jonas Lunemann, der in einem heißen Kopf-an-Kopf-Rennen schließlich die Staffel mit einem atemraubenden Finish in einer Gesamtzeit von 2:32,57min zu Gold führte, acht Hundertstel vor der zweitplazierten Mannschaft der SG Stadtwerke München. Damit war nicht nur der Sieg erkämpft, sondern auch der eigene, im Jahr 2010 bereits von den Riemerlinger Schwimmern aufgestellte Veranstaltungsrekord von 2:35,37 min um fast drei Sekunden gebrochen. Große Erfolge erzielten folgende Hohenbrunn-Riemerlinger Schwimmerinnen und Schwimmern am Wochenende mit ihren jeweils ersten Plätzen und damit Gold in den jahrgangsmäßig ausgewerteten Wettkämpfen: Eric Florian Henschel (1998) über 100m Freistil (0:58,71min); Alexa Clara Buck (1997) über 100m Brust (1:21,51min); Antonia Baerens (1997) über 100m Freistil (0:59,07min) und 100m Delfin (1:08,23min); Emily Siebrecht (1997) über 200m Brust (2:47,69min); Vanessa Breunig (1996) über 100m Rücken (1:10,22min); Sarah-Isabelle Mai (1995) über 100m Brust (1:19,54min) und Jonas Lunemann (1990, in der Wertung 1992 u. älter) über 100m Freistil (0:52,82min). Weitere Medaillenplätze in den Jahrgangswertungen erschwammen Veronika Soyer (1997), Magnus Schweiger (1997) und Karin Klopfer (1995). Ausruhen können sich die Riemerlinger Schwimmer nicht, denn es folgen weitere Wettkämpfe auf nationaler und internationaler Ebene sowie das zweiwöchige Trainingslager über Ostern.

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