Schluss mit den Gerüchten

Klostermeier schaffte Klarheit um Gymnasium

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Die Standortfrage des neuen Gymnasiums wird in der Gemeinderatssitzung final geklärt.

Die Gerüchteküche um das Putzbrunner Gymnasium wird schon seit geraumer Zeit sehr angeheizt. Putzbrunns Bürgermeister Edwin Klostermeier lud deshalb Anfang März zu einer Informationsveranstaltung, um ein für alle Mal mit den Halb- und Unwahrheiten aufzuräumen.

Putzbrunn – Die von der Gemeinde Putzbrunn am 4. März einberufene Informationsveranstaltung zu dem möglichen Standort des neuen Gymnasiums in Putzbrunn war gut besucht. In dem Saal fanden sich rund 150 Bürger aus Putzbrunn und den umliegenden Gemeinden Neubiberg und Ottobrunn ein.

Bürgermeister Edwin Klostermeier sagte gleich zu Anfang, er habe diese Veranstaltung einberufen, weil die Bürger der Gemeinde schon wissen würden, wo das Gymnasium errichtet werden soll, obwohl er selbst es noch nicht wisse. Er wolle den Gerüchten ein Ende bereiten und über die Fakten sprechen. Seit November letzten Jahres steht fest, dass ein neues Gymnasium in Putzbrunn gebaut werden soll.

Unter anderem ist durch die (Wieder)-Einführung des G9, aber auch durch die zu erwartenden steigenden Einwohnerzahlen dieses weiteres Gymnasium im Zweckverbandsgebiet im Südosten des Münchner Landkreises notwendig. Knapp 900 Schüler werden bis 2038 für das neue Gymnasium erwartet. 

Dabei werden auch Schüler aus den umliegenden Gemeinden mit eingerechnet, denn die Gymnasien in Neubiberg und Höhenkirchen-Siegertsbrunn sind bereits übervoll. Der Gemeinde Putzbrunn stehen zwei Standortmöglichkeiten im Ortsteil Waldkolonie zur Auswahl. Was eigentlich ein Luxus ist, stößt vielen Bürgern jedoch übel auf, zumal die Entscheidung darüber erst nach der bereits erfolgten Kommunalwahl getroffen wird. 

Zur Flächenauswahl stehen ein Grundstück an der Oedenstockacher Straße und an der Münchener Straße. Bedingung für die Standortwahl ist, dass die Grundstücke jeweils eine Größe von drei Hektar verzeichnen. Das Grundstück an der Münchner Straße übertrifft diese Voraussetzung mit einer Größe von 3,7 Hektar, während das Grundstück an der Oedenstockacher Straße der Anforderung genau entspricht. 

Bei der Entscheidungsfällung hat der Gemeinderat einige Kriterien zu berücksichtigen, wie die Fuß- und Radwege, der ÖPNV-Anschluss, die Einzugsgebiete der Schüler oder auch der Verkehrslärm. Fest steht bereits, dass eine dreifach Turnhalle Teil des neuen Gymnasiums sein soll. Außerdem wird es die naturwissenschaftlich-technologischen und wirtschaftswissenschaftlichen Ausbildungszweige anbieten.

Die endgültige Entscheidung für den Standort des Gymnasiums fällt der Putzbrunner Gemeinderat trotz der Corona-Krise am Dienstag, 31. März, in der öffentlichen Sitzung. 

Melanie Schröpfer

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