Fachausbildung Wasserrettungsdienst zur Corona-Krisen-Zeit

Wasserrettungsdienst: Der erste Teil der Ausbildung findet im Netz statt

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Die Ausbildung zum Wasserretter findet nun teilweise über das Internet statt.

Landkreis – „Ungewöhnliche Zeiten erfordern ungewöhnliche Maßnahmen“ – diesen Slogan hört man während der Ausgangssperre wegen der Ausbreitung des Coronavirus häufiger. Zu einer solchen Maßnahme mussten die Ausbilder der DLRG Schäftlarn-Wolfratshausen rund um Tobias Maier als Lehrgangsleiter für die Durchführung der Fachausbildung Wasserrettungsdienst nun greifen – der erste Teil der Ausbildung wurde per Skype-Telefonkonferenz mit den 20 Teilnehmern durchgeführt. 

Am liebsten arbeiten die Wasserretter eigentlich draußen und im Team zusammen. So war die Form der Wissensvermittlung natürlich ungewöhnlich. Aber es lief hervorragend und sehr diszipliniert. Im Rahmen der bezirksübergreifenden Zusammenarbeit schlossen sich für diese Fachausbildung Wasserrettungsdienst die beiden Ortsverbände Haar und Schäftlarn-Wolfratshausen zusammen. Die Kameraden aus Haar waren schon in der letzten Wachsaison öfter am Starnberger See zu Gast und wollen auch in dieser, aufgrund der Maßnahmen zur Bekämpfung des Coronavirus sicherlich etwas anders verlaufenden Wachsaison wieder tun. 

Aber ganz besondere Teilnehmerin war Kathi Klingel, die aus Kanada der Fachausbildung Wasserrettungsdienst mit sechs Stunden Zeitverschiebung beiwohnen konnte. Noch am Vorabend der Ausbildung haben sich die Ausbilder und Tester für einen letzten Check zusammengeschlossen, damit dann in der Ausbildung alles gut läuft. Mit Hilfe von Kamera, Mikrofon und Chat konnte die Ausbildung auch interaktiv gestaltet werden. 

Das Feedback nach der Ausbildung war äußerst positiv, nachdem alle aufgrund der Ausgangssperre schon einige Zeit daheim verbringen mussten und müssen, war diese Ausbildung willkommene Abwechslung. Sollten die Ausgangsbeschränkungen weiter anhalten, so wird auch der zweite Termin online stattfinden (müssen), dann will man die Software Adobe Connect noch testen, um beispielsweise durch ein Quiz zwischendurch die Teilnehmer noch weiter einbeziehen zu können. 

Auch wenn man mit dem Instrument der online-Schulung aus der Not heraus sehr gute Erfahrungen sammeln konnte und das sicher bei anderen Gelegenheiten wieder einsetzen will, sollte spätestens der dritte Termin und die Prüfung für die laufende Fachausbildung Wasserrettungsdienst aber hoffentlich wieder an der Wasserrettungsstation in St. Heinrich stattfinden können.

Weitere Nachrichten aus der Region finden Sie in unserer Übersicht.

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