Schulweghelfer in Höhenkirchen-Siegertsbrunn suchen Verstärkung

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Nicht entmutigen lassen

Johann Eichler, erster Bürgermeister der Gemeinde Aying

Ayings 1. Bürgermeister zum Jahreswechsel

VON JOHANN EICHLER Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger, sehr geehrte Leserinnen und Leser des HALLO! Finanzkrise, Staatsbankrott, Rezession, – mit diesen Schlagworten werden wir derzeit täglich konfrontiert und es wäre nur zu verständlich, wenn Pessimismus den Beginn des neuen Jahres prägen würde. Doch wir sollten uns nicht entmutigen lassen. Steigende Steuereinnahmen – auch der Kommunen – und nahezu Vollbeschäftigung sind nämlich ebenso Schlagwörter dieser Tage. Sie zeugen von einem erfolgreichen Jahr 2011 und sollten uns mit Zuversicht in das neue Jahr 2012 geleiten. Auch die Gemeinde Aying kann wieder auf ein ereignisreiches Jahr zurückblicken. An unserer Grundschule wurde die Schulsozialarbeit erfolgreich etabliert und die Mittagsbetreuung weiter ausgebaut. Die Hauptschulen Höhenkirchen-Siegertsbrunn und Feldkirchen-Westerham wurden in Mittelschulverbünde integriert; das Gymnasium Höhenkirchen-Siegertsbrunn eingeweiht. Das Angebot an Krippenplätzen wurde durch die Schaffung moderner Räumlichkeiten im Bürgerhaus erweitert. Die Modernisierungsarbeiten des Bürgerhauses (Konjunkturpaket II) wurden abgeschlossen: Wärmedämmung, moderne Beleuchtung, behindertengerechte Zugänge und Räumlichkeiten haben aus unserer ehemaligen Schule ein Haus mit vielfältigen Nutzungsmöglichkeiten für die Bürgerinnen und Bürger geschaffen. Weitere Schwerpunkte des vergangenen Jahres waren Kanalbauarbeiten sowie die Fertigstellung des Wasserversorgungs-Notverbundes mit den Stadtwerken München sowie umfangreiche Straßensanierungsarbeiten und der Bau eines Geh- und Radweges entlang der Oberen Bahnhofstraße in Großhelfendorf, der eine wichtige Lücke des Radwegenetzes zum Bahnhof schloss. Im Bereich der Straßenbeleuchtung konnten wir dank der Unterstützung des Arbeitskreises Energie der Agenda 21, welcher sich im Auftrag der Gemeinde am Forschungsprojekt Bifa-Umweltinstitut beteiligte, neue Wege gehen: Der Zugang zum Bahnhof Großhelfendorf sowie die Angerstraße wurden mit hochmodernen LED-Straßenbeleuchtungen ausgerüstet. Wo Licht ist, gibt es auch Schatten. So gibt es einige Projekte, welche im vergangenen Jahr nicht problemlos gelaufen sind. Insbesondere das Thema Dorferneuerung Aying und der Kiesabbau in Dürrnhaar werden uns weiterhin intensiv beschäftigen. Weitere Herausforderungen dieses Jahres werden die Strategieentwicklungen und die Umsetzung erster Maßnahmen zur Sicherung der Energieversorgung sein. Dieser Bereich umfasst insbesondere das Thema „Standorte für Windkraftanlagen“, welches in der Bevölkerung sehr intensiv und auch kontrovers diskutiert wird. Die größte Herausforderung ergibt sich jedoch im sozialen Bereich. Mit großen finanziellen Anstrengungen haben wir neue Krippenplätze geschaffen und den vom Gesetzgeber geschätzten Deckungsbedarf von ca. 35 % bereits im letzten Jahr erfüllt. Die aktuellen Anmeldezahlen zeigen jedoch, dass trotz stagnierender Kinderzahl (seit ca. 30 Jahren bewegt sich die Zahl der Kinder zwischen 0 und 3 Jahren trotz Bevölkerungszuwachs zwischen 150 und 170) der Bedarf weit höher ist und aus heutiger Sicht eher bei 60 % anzusetzen ist. Diesen Bedarf können wir voraussichtlich nur durch einen weiteren Neubau abdecken. Ebenso rasant verläuft die Entwicklung in der Mittagsbetreuung, wo derzeit 96 Kinder betreut werden. Wenn man dies mit den Ergebnissen einer von der Gemeinde Aying im Jahre 2007 in Auftrag gegebenen Studie zum zukünftigen Bedarf an Krippen-, Kindergarten- und Mittagsbetreuungsplätzen vergleicht (Ergebnis der Studie: Krippenplatzbedarf in 2020 ca. 20%; Mittagsbetreuungsplätze in 2020 ca. 30), kann man ermessen, in welchem gewaltigen und rasant verlaufenden Gesellschaftswandel wir uns diesbezüglich befinden. Vernünftige Planungen sind hier kaum noch möglich, denn wir können heute nicht abschätzen ob der Bedarf nicht noch weiter, d.h. auch über 60 % ansteigt. Aber auch hierbei gilt: Nicht Pessimismus darf sich breit machen, sondern dieses Thema sollte uns Ansporn sein auch diese Aufgaben erfolgreich zu meistern. Zum Jahresende möchte ich mich bei Allen bedanken, die sich auf vielfältige Weise für die Mitmenschen in unserer Gemeinde einsetzen. Den ehrenamtlich Tätigen in unseren Vereinen, Verbänden, Elternbeiräten, Pfarrgemeinderäten, Kirchenchören, Musikgruppen und in der Jugend- und Seniorenbetreuung. Mein ganz besonderer Dank gilt unseren Mitgliedern der Freiwilligen Feuerwehr, welche Tag und Nacht und jederzeit bereit stehen, um in Not geratenen Bürgern zu helfen. Bedanken möchte ich mich auch bei den Gemeinderatsmitgliedern für die kollegiale Zusammenarbeit sowie allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in der Gemeindeverwaltung, des Bauhofes, der Kindergärten, der Mittagsbetreuung in unserer Schule, der Bücherei und unseren weiteren Mitarbeitern sowie dem Lehrerkollegium der Grundschule für den hervorragenden Einsatz und die gute Zusammenarbeit. Ich wünsche Ihnen allen ein gesundes, glückliches und erfolgreiches Jahr 2012 und Gottes Segen dazu. In den letzten Tagen des Jahres 2011 hat einige Familien in unserer Gemeinde schweres Leid getroffen. Ihnen wünsche ich einen starken Rückhalt in ihren Familien und durch ihre Freunde damit sie das Unbegreifliche verarbeiten und akzeptieren können. Johann Eichler Erster Bürgermeister

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