Ein verlässlicher Partner

SWM neuer Stromnetzbetreiber in Aschheim, Feldkirchen und Kirchheim

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Aschheims Bürgermeister Thomas Glashauser und Stefan Dworschak, Geschäftsführer RNM und SWM Infrastruktur (l.).

Die SWM Infrastruktur (SWM IN) hat zum 1. Januar 2020 den Betrieb der Stromnetze in den Gemeinden Aschheim, Feldkirchen und Kirchheim von der Bayernwerk Netz (BW) übernommen. Damit trat sie in die Rechte und Pflichten der bestehenden Netzanschlussverhältnisse ein.

Aschheim/Feldkirchen/Kirchheim – Der Betreiberwechsel wurde im Jahr 2018 mit Gründung der RegioNetzMünchen (RNM) durch die SWM IN und die BW besiegelt. Die Kooperation beendet eine Zeit der Unsicherheit mit langjährigen und aufwändig geführten Konzessionsverfahren sowie einer komplizierten Rechtslage. Einige Hürden mussten von den beteiligten Kommunen, dem Altkonzessionär BW und der SWM IN dafür überwunden werden.

Die RNM umfasst heute ein rund 1340 Kilometer langes Stromnetz in sieben Städten und Gemeinden nördlich und östlich von München. Neben den vier Netzen, die von der SWM IN betrieben werden, bleibt die BW in Unterföhring, Karlsfeld und Oberschleißheim der Netzbetreiber.

In Aschheim, Kirchheim und Feldkirchen verantwortet die SWM IN den sicheren und zuverlässigen Betrieb von 730 Kilometer Stromnetz, 370 Trafostationen und 7900 Hausanschlüssen. Für die Kunden ändert sich so gut wie nichts, ihre Stromverträge bleiben unverändert. Lediglich in den Wochen um den Wechsel haben die meisten Kunden eine Selbstablesekarte erhalten oder der Stromverbrauch wurde durch einen Ableser erfasst. Insgesamt betreibt die SWM IN nun die Stromnetze von 13 Städten und Gemeinden der Region und in München.

Stefan Dworschak, Geschäftsführer RNM und SWM Infrastruktur erklärte: „Wir freuen uns sehr, dass wir in den drei Kommunen neben dem Erdgas- jetzt auch das Stromnetz betreiben. Vorteile aus Synergien, die sich hier ergeben, werden wir an die Bürger weitergeben. Sie können auch in Zukunft auf ihren starken Partner SWM Infrastruktur bauen.“

Aschheims Bürgermeister Thomas Glashauser, dass die Gemeinde die SWM Infrastruktur bereits als kompetenten und verlässlichen Partner beim Betrieb des Erdgasnetzes kenne. „Wir freuen uns, dass wir diese gute Zusammenarbeit auch beim Strom fortsetzen können.“

Werner van der Weck, Bürgermeister von Feldkirchen, betonte in seinem Statement: „Wir begrüßen es sehr, dass es nun langfristige Klarheit darüber gibt, wer das Stromnetz in Feldkirchen betreibt. Die SWM Infrastruktur hat ihre Kompetenz schon bei vielen anderen Netzen in der Region bewiesen. Davon werden unsere Bürger sowie die Unternehmen in der Gemeinde profitieren. Wichtig ist, dass der Wechsel reibungslos verläuft.“

Maximilian Böltl, Bürgermeister von Kirchheim, erklärte: „Auch unsere Gemeinde wächst. Hier braucht es eine starke und verlässliche Infrastruktur. Deshalb sind wir froh, dass auch die Energieversorgung in kompetenten Händen ist. Davon profitieren Betriebe Privathaushalte und nicht zuletzt unsere Gemeinde selbst.“

Mehr über den Münchner Nordosten gibt es in der Übersicht.

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