Neubiberger Studenten wollen ins Weltall

Professor Ferdinand Englberger und die Studenten Frank Neff und Andreas Winhard (v.l.n.r.) mit dem Experiment-Modul für die Höhenforschungsrakete. Foto: oh

Letzte Vorbereitungen abgeschlossen

Um diese Messungen durchfuhren zu können, kam es zu einer erfolgreichen Zusammenarbeit zwischen der Fakultät für Elektrotechnik und Technische Informatik und dem Institut für Luft- und Raumfahrtechnik an der Universität der Bundeswehr München. Dabei unterstützt Prof. Ferdinand Englberger das Team in besonderem Maße. „Wir können unsere Stärken bei den Tests, die SOMID durchführt, perfekt einbringen, wie zum Beispiel bei der Entwicklung der benötigten Schaltungen und Steuerungen“, so Prof. Englberger. So hat sich Ralf Ruther, einer seiner Studenten, den Problemen, die es im Rahmen der Programmierung noch zu lösen galt, angenommen und Lösungen erarbeitet. Die Spannung ist groß Ende Dezember 2011 testeten die verschiedenen Teams ihre einzelnen Experimente in Bremen gemeinschaftlich. Jedes kleine Detail müsste aufeinander abgestimmt sein. Die einzelnen Messungen dürften sich gegenseitig nicht behindern. Groß war die Erleichterung als die Teammitglieder samt Teamchef Frank Neff feststellten, dass sie bisher sehr gut gearbeitet hatten. „Die Mitarbeiter des DLR waren überrascht, wie weit und vor allem wie gut unsere Arbeiten voran gekommen sind“, so Neff. Einer Teilnahme an dem Projekt steht nun endgültig nichts mehr im Wege. Die Spannung ist groß. Der Start der Höhenforschungsrakete ist für den 12. März 2012 geplant. Bis dahin gilt es alles soweit vorzubereiten, dass die Messungen gelingen.

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