„Da geht innerlich eine Sonne auf!“

Neubiberger Schülerinnen organisieren Mini-Wiesn für alle Generationen

Die Schülerinnen des P-Seminars "Jung und Alt" am Gymnasium Neubiberg organisieren am 4. Oktober eine Mini-Wiesn.
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Die Schülerinnen des P-Seminars "Jung und Alt" am Gymnasium Neubiberg organisieren am 4. Oktober eine Mini-Wiesn.

Die Schülerinnen des P-Seminars „Jung und Alt“ am Gymnasium Neubiberg veranstalten am Mittwoch, 4. Oktober, eine Mini-Wiesn für alle Generationen. Geboten wird den Besuchern unter anderem typisch bayerisches Essen, Livemusik und eine Diashow. Warum es so wichtig ist, dass sich ältere und jüngere Menschen miteinander beschäftigen und was die Wiesn für sie bedeutet, erzählen die Schüler im HALLO-Interview.

HALLO: Warum veranstaltet ihr an Eurer Schule eine kleine Wiesn? 

Alina Kunisch: Ich denke, dass die meisten Menschen mit der Wiesn eine lustige Zeit und schöne Erinnerungen verbinden. Ich kann mir allerdings vorstellen, dass für ältere Menschen ein Besuch auf dem Oktoberfest, durch die zahllosen Besucher, die Lautstärke und dem damit verbundenen Stress, nicht mehr angenehm ist. Deshalb finde ich unser Thema perfekt! Denn es gibt Senioren die Chance, ein schönes Oktoberfest-Erlebnis in einer ruhigeren und gemütlicheren Atmosphäre zu haben.

Celina Rützel: Um den Senioren die Möglichkeit zu geben, nochmal das traditionelle Wiesngefühl und die schöne Atmosphäre zu erleben, ohne dabei von Menschenmassen bedrängt zu werden.

Patrizia Dieckhoff:  Wir haben uns für die „Wiesn Jung und Alt“ entschieden, da dieses Motto ein gutes Gesprächsthema darstellt und sowohl Jung als auch Alt Erlebnisse austauschen können.

Was macht die Wiesn für euch aus, was ist das Wichtigste an der Wiesn? 

Alina Kunisch: Für mich ist an der Wiesn das Wichtigste, dass man mit Leuten, die man gerne mag, eine schöne Zeit verbringt.

Celina Rützel: Früher bin ich sehr gerne auf die Wiesn gegangen, weil ich die Fahrgeschäfte und die gebrannten Mandeln geliebt habe. Inzwischen mag ich die Wiesn nicht mehr so gerne, da dort meiner Meinung nach zu viele Leute zu betrunken sind. Deshalb freue ich mich auch schon sehr auf unsere Mini- Wiesn.

Sophia Dzierzon: Das Besondere ist, dass so viele Menschen zusammen feiern und es ist sehr schön, dass sehr viele Leute Tracht tragen.

Patrizia Dieckhoff: Das Wichtigste an der Wiesn ist für mich, Zeit mit guten Freunden zu verbringen.

Dana Postulat: Dass man jede Menge Spaß haben kann und sie einen guten Anlass bietet, um neue Leute kennenzulernen. Außerdem liebe ich die Atmosphäre auf dem Oktoberfest: Sobald ich auf das Festgelände gehe, geht innerlich eine Sonne auf.

Warum findest du es wichtig, dass sich Jüngere mit Älteren beschäftigen? Wie können beide Seiten davon profitieren?

Alina Kunisch:  Ich finde es wichtig, dass sich Jüngere mit Älteren beschäftigen, eben weil beide Seiten davon profitieren. Ältere Menschen haben eine Abwechslung in ihrem Alltag und zudem die Chance, mit jungen Menschen in Kontakt zu kommen und sich so an schöne Momente aus ihrer eigenen Jugend erinnert zu fühlen. Durch den Austausch profitieren auch Jüngere, denn sie haben die Möglichkeit, einen Blick in die Vergangenheit zu werfen und aus den Lebenserfahrungen der Älteren zu lernen.

Celina Rützel: Ich finde, dass wir jungen Leute sehr viel von älteren Menschen lernen können und es sehr viel Spaß macht, sich mit den Senioren zu unterhalten.

Sophia Dzierzon: Weil die Jüngeren viel von den Älteren über das Leben lernen können. Zudem werden wir auch alle einmal alt sein und dann freuen wir uns auch, wenn sich junge Leute um uns kümmern. Außerdem können die jungen Leute den Älteren neue Dinge beibringen und neue Entwicklungen erklären, wie beispielsweise das Handy.

Dana Postulat: Ich denke, von einer Beziehung zwischen Jung und Alt profitieren beide Seiten, indem die Jungen ihr Wissen über die damalige Zeit erweitern können und unterschiedliche Eindrücke und Geschichten hören können, welche für uns von unbezahlbarem Wert sind. Die Senioren freuen sich darüber, dass junge Menschen Interesse an ihnen zeigen, und haben auch die Möglichkeit, über die Gegenwart auf den neusten Stand gebracht zu werden.

Die Mini-Wiesn findet von 14.30 Uhr bis 17 im Gymnasium Neubiberg an der Cramer-Klett-Straße 10 statt. Der Eintritt ist frei.

Tanja Buchka

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