Die narrische Zeit hat begonnen

In Oberföhring hat die Faschingssaison so richtig begonnen. Am Wochenende wurden die Prinzenpaare der Faschingsgesellschaft Feringa, Thomas II – Kickender Zivi von Krauthausen – und Sandra I – Wurzi, die Schnelle von Straß – sowie das Kinderprinzenpaar Manuel I und Lisa I, offiziell inthronisiert.

Sie werden ab jetzt viel unterwegs sein auf den verschiedensten Faschingsveranstaltungen – und natürlich auf den „Hausbällen“ der Oberföhringer Faschingsgesellschaft. So auch am Sonntag, 31. Januar, um 14 Uhr beim Kinderfasching im Bürgerpark Oberföhring (Oberföhringer Straße 156, Haus 6). Einlass ist ab 13.30 Uhr, der Eintritt kostet für Kinder 2 Euro, für Erwachsene 4 Euro. Lumpen- und Ganoven-Ball Mit dem Lumpen- und Ganoven-Ball geht es am Samstag, 6. Februar, um 20 Uhr in der ESV-Halle an der Baumkirchner Straße 57 weiter. Einlass ist ab 19 Uhr. Es spielt die Band „Turnaround“. Der Eintritt kostet 12 Euro. Rund geht’s beim Weiberfasching am Donnerstag, 11. Februar, um 20 Uhr im Bürgerpark Oberföhring (Oberföhringer Straße 156, Haus 6). Einlass ist ab 19.30 Uhr, der Eintritt kostet 3 Euro. Das Motto lautet „Pink/Lila“ und bis 0 Uhr ist Eintritt nur für Frauen, danach für Männer nur im Rock. Gaudiwurm Traditioneller Höhepunkt des Feringa-Faschings ist der Gaudiwurm vom Maibaum Johanneskirchen zum Bürgerpark. Heuer findet er am Sonntag, 14. Februar, ab 13 Uhr statt. Im Anschluss an den Gaudiwurm veranstaltet die Vereinsgemeinschaft 29 ein Faschingstreiben im Bürgerpark Oberföhring. Mit der Rosenmontagsparty geht es am 15. Februar um 20 Uhr in der Gemeindehalle Unterföhring (Münchner Straße 74) weiter. Einlass ist ab 19 Uhr, der Eintritt kostet 5 Euro. Kehraus wird am Faschingsdienstag, 16. Februar, um 19 Uhr im Bürgerpark Oberföhring gefeiert. Karten für alle Veranstaltungen gibt es im Bürgerpark Oberföhring, Oberföhringer Straße 156, Haus 6, montags von 19 bis 21 Uhr (Telefon 95 62 96 oder 957 49 00). Die Feringa 1976 hatten Sepp Binnermann und Dieter Adelsberger den Gedanken, eine Prinzengarde zu gründen. In Johanneskirchen und Oberföhring konnte man junge Leute dafür begeistern und im September 1976 konnte mit dem Tanztraining begonnen werden. Starthilfe leistete die Pfarrgemeinde St. Thomas in Johanneskirchen. Die Einnahmen deckten zwar nicht ganz die Unkosten, aber der Erfolg überraschte alle Beteiligten. Anfangs beschränkte sich die Idee nur auf die Faschingssaison 1976/77, gedacht für die Pfarrgemeinden des Dekanats Bogenhausen. Der Kehraus 1977 sollte das Ende der Prinzengarde St. Thomas sein. Doch es kam anders: Max Betzler fand Gefallen an dieser Gruppe und versuchte durch gesellige Veranstaltungen die jungen Leute neu zu motivieren. 1977 wurde die „Prinzengarde Johanneskirchen“ gegründet und begann erneut mit dem Tanztraining. Ein erfolgreicher Fasching 1977/78 folgte und so beschlossen die 34 jungen Leute eine Faschingsgesellschaft zu gründen. Am 6. Mai 1978 wurde durch den Eintrag ins Vereinsregister die „Faschingsgesellschaft Feringa e.V.“ gegründet. Sinn und Zweck des Vereins ist es, das Faschingsbrauchtum in Bayern zu fördern und zu pflegen. Seine Aufgaben sind unter anderem, für jede Faschingssaison ein Prinzenpaar zu inthronisieren, eine Garde mit Hofstaat aufzustellen und außerdem eine Turnerriege zu bilden. 300 Mitglieder Im Gründungsjahr konnte die FGF bereits 100 Mitglieder verzeichnen, ein Jahr später bereits 160 Mitglieder. Mittlerweile hat die Faschingsgesellschaft Feringa über 300 Mitglieder. Die FGF hatte sich – dank des Vorausdenkens des damaligen 1. Vorstands Max Betzler – bei der Auflösung des Oberföhringer Krankenhauses als Bewerber auf ein Vereinsheim in der Vereinsgemeinschaft 29 im 13. Stadtbezirk angemeldet. Nach umfangreicher Instandsetzung, die nur durch die großzügigen Spenden verschiedener Firmen möglich war und der Unterstützung der VG 29 ist das Haus 6 seit 1991 das Domizil der Feringa. Nicht nur die Feringa ist stolz auf ihr Vereinsheim. Auch die anderen Faschingsgesellschaften aus München und Umgebung wissen mittlerweile das Haus 6 zu schätzen. Seit 1993 treffen sich dort die Narren jeden Fasching zur „Nacht der Aktiven“ – die Nacht, in der die Aktiven die Gelegenheit haben, nach ihren Auftritten miteinander zu feiern.

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