Staade „staade Zeit“

Wegen Corona: Christkindlmärkten im Würmtal droht Absage

So trubelig wird es in Planegg heuer nicht zugehen.
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So trubelig wird es in Planegg heuer nicht zugehen.

Die Gemeinden im Würmtal sind wegen Corona skeptisch gegenüber Adventsmärkten in diesem Jahr. Welche Märkte abgesagt werden und wo etwas stattfindet...

WÜRMTAL – Glühwein, Bratwurst, Adventsmusik – auf vieles davon werden die Menschen im Würmtal heuer verzichten müssen. Angesichts der steigenden Corona-Fallzahlen sehen die Gemeinden besinnlichen Zeiten am Weihnachtsmarkt skeptisch entgegen.

„Stand heute wird es in diesem Jahr in Gräfelfing wohl keinen Christkindl­markt geben“, sagt Gemeinde-­Sprecherin Sabine Strack. Diese Tendenz habe sich nach einer Abwägung von Kosten, Aufwand und Nutzen ergeben – schließlich müssten zahlreiche Hygiene-Vorgaben eingehalten werden.

Auf jeden Fall abgesagt ist der Christkindlmarkt der Pfarrei St. Nikolaus in Neuried. Auf dem Vorplatz der Pfarrkirche könnten Besucher schlicht nicht genug Abstand halten, teilt die Pfarrei gegenüber Hallo mit.

Diese Überlegungen gibt es für Planegg und Martinsried:

Auch in Planegg werde es „keine Weihnachtsmärkte wie sonst“ geben. Ganz ausfallen sollen diese laut Sprecherin Martina Sohn aber nicht. „Es gibt die Überlegung, dass der Gewerbeverband in der Bahnhofstraße ein, zwei Stände aufstellt.“

Ähnlich soll es am Martinsrieder Christkindl­markt laufen, der heuer 40. Geburtstag gefeiert hätte. „Wir wollen in der Adventszeit jeweils donnerstags, freitags und samstags stundenweise am Martinsplatz selbstgemachte Leckereien und Handgestricktes verkaufen“, sagt Organisatorin Karina Kalkühler.

Das sei wichtig, weil von dem Erlös bedürftige Menschen im Würmtal profitieren. „Und mit der Corona-Krise ist der Unterstützungsbedarf sogar noch gewachsen.“

Absagen oder weiterplanen? Wie Veranstalter auf Corona-Auflagen für Münchner Weihnachtsmärkte reagieren

rea

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