Ein Konzert? Nein, ein Festival!

Bürgermeister Thomas Loderer, Cornelius Claudio und Johannes Tonio Kreusch (v.li.) freuen sich auf einen ganz besonderen Konzertabend im Ottobrunner Wolf-Ferrari-Haus. Foto: AL

Etwas später als gewohnt starten in diesem Jahr die Ottobrunner Konzerte. Dafür ist zum Auftakt am Freitag, 27. April, gleich ein besonderes Highlight geboten: Die Allstars des weltbekannten Bostoner Berklee College, der Eliteschule des Jazz, kommen zu einem ganz besonderen Konzert ins Wolf-Ferrari-Haus. Zudem werden auch Aufnahmeprüfungen für Instrumentalisten und Sänger, die am Berklee College studieren möchten, abgehalten.

„Wir werden mittlerweile schon auf der Staße darauf angesprochen“, freut sich Johannes Tonio Kreusch, der die Ottobrunner Konzerte gemeinsam mit seinem Bruder Cornelius Claudio organisiert, über die öffentliche Wahrnehmung der Konzertreihe. Rund dreieinhalb Jahre Vorbereitung haben Jazzpianist Cornelius Claudio und Gitarrist Johannes Tonio Kreusch in das Konzertgroßereignis investiert. „Berklee ist eine sehr große Organisation, die das Vertrauen haben muss, dass das hier gut gemacht wird“, betont Cornelius Claudio Kreusch. „Ich bin Berklee sehr dankbar, dass ich dort studieren und erste internationale Luft schnuppern durfte.“ Für die Zukunft planen die Organisatoren der Ottobrunner Konzerte eine noch engere Kooperation mit dem Berklee College. Jazzfestival in Ottobrunn „Ich kann’s kaum erwarten“, sagt Cornelius Claudio Kreusch. „Das wird kein Konzert, das wird ein Festival!“ Beim Konzertabend wird er zunächst selbst mit seinem Trio auf der Bühne stehen. An seiner Seite spielt mit Zaf Zapha dann ein weiterer Berklee-Schüler. Einführende Worte sprechen Bürgermeister Thomas Loderer und der „Dean of Admissions“ am Berklee College, Damien Bracken. Im zweiten Teil des Konzerts gehört die Bühne dann den Berklee Allstars, zu denen auch Laszlo Gardony zählt, bei dem Kreusch einst studierte. „Das wird kein Konzert, das wird ein Festival!“ beschreibt der international erfolgreiche Jazzpianist Kreusch euphorisch. Mit dem Programm des Berklee-Abends bleiben die Kreusch-Brüder ihrer Devise treu: Keine vorgefertigten Tourneeprogramme, nur einmalige Zusammenstellungen kommen im Wolf-Ferrari-Haus auf die Bühne. „Wir wollen nicht irgendwelche Konzerte, sondern besondere Konzerte“, erläutert Johannes Tonio Kreusch. Die Gemeinde Ottobrunn unterstützt die Konzertreihe mit großem Engagement. „Es ist schön, dass hier Konzerte in dieser Form stattfinden können. So ein Konzert gibt’s nicht einmal in der Großstadt.“, freut sich der Ottobrunner Bürgermeister Thomas Loderer. Deutschlandweite Aufnahmeprüfungen Die deutschlandweiten Aufnahmeprüfungen für das Berklee College of Music finden an den beiden Tagen nach dem Konzert, Samstag, 28. und Sonntag, 29. April, im Wolf-Ferrari-Haus statt. Bewerben können sich sowohl Instrumentalisten als auch Sänger. „Ich habe nie wieder eine solche Schule erlebt“, beschreibt Cornelius Claudio Kreusch. „Alles, was Jazz schon zu einer klassischen Musikrichtung macht, kommt aus Berklee.“ Interessenten können sich unter der E-Mail auditions@berklee.edu, Telefon +1-617-747-2221 oder Fax +1-617-747-8680 anmelden. Die Plätze sind begehrt! Weitere Informationen zur Anmeldung unter E-Mail info@musicjustmusic.com. Fortsetzung der Reihe Aufgrund des hohen Organisationsaufwands für das Jazz-Großereignis umfasst die Reihe der Ottobrunner Konzerte in diesem Jahr nur drei Konzerte. Der 7. Juli ist fast schon ein traditioneller Termin im Wolf-Ferrari-Hauss, denn an diesem Tag fand im Jahr 2007 das erste Konzert der Reihe statt. In diesem Jahr begrüßen die Brüder Kreusch das Kontrabass-Ensemble Bassiona Amorosa, das sein 15-jähriges Bestehen feiert. Das abschließende Konzert der diesjährigen Ottobrunner Konzerte findet dann im November statt. Vorverkauf Der Vorverkauf für das Konzert am Freitag, 27. April, 20 Uhr, hat bereits begonnen. Karten zu 29 Euro gibt es unter Telefon 608 08-301. –AL–

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