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Noch mehr Stau in Neubiberg?

Ingenieursbüro verdeutlicht Auswirkungen der städtischen Bauprojekte auf Münchner Umland

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Der Entwurf für die Bebauung an der Carl-Wery-Straße in Neuperlach Süd durch die kommunale Gewofag stammt von Maier Neuberger Architekten und sieht „gefaltete“ Fassaden mit Loggien, ziegelrotem Kratzputz und Klinkersockel vor. Die Bewohner werden mit ihren Autos auch die Staatsstraße ST2078 Richtung Neubiberg benutzen und so die Kreuzung zusätzlich überlasten.

Führt eine S-Bahnunterführung auf der Neubiberger Hauptstraße zu mehr Stau? Ein Ingenieursbüro stellte jüngst die verkehrlichen Auswirkungen im Gemeinderat vor.

Die Bautätigkeiten der Stadt München haben Auswirkungen auf die umliegenden Gemeinden, so auch auf Neubiberg. Im Neubaugebiet an der Carl-Wery-Straße in Neuperlach werden derzeit 377 Wohnungen hochgezogen. Dort wird es zwar laut Planungen 603 Fahrradstellplätze, aber auch 278 Auto-Stellplätze in einer Tiefgarage geben. Und die Autos werden bewegt. Auch auf der Carl-Wery Straße, die in die Staatsstraße 2078 in Neubiberg Richtung Autobahn übergeht. Was absehbar zu einer Überlastung der Kreuzung der Staatsstraße 2078/Äußere Hauptstraße/Auf der Heid führen wird. Und zwar unabhängig davon, ob in Neubiberg eine S-Bahnunterführung gebaut wird oder nicht.

Das zumindest war das vorläufige Fazit des Verkehrsexperten Christian Fahnberg vom Büro Ingevost, das jüngst in der Gemeinderatssitzung in Neubiberg vorgestellt wurde. Aber im Prinzip ist die Kreuzung bereits jetzt schon überlastet, so das Ergebnis der Verkehrsuntersuchung. Was insbesondere zu Stoßzeiten morgens und vor allem abends zu langen Rückstaus vor den Ampeln führt. Gegebenenfalls könnten die Staus durch eine Koordination der Ampelanlagen verringert werden. Aber dann müssten alle an einem Strang ziehen, die Situation erfordere unbedingt ein koordiniertes Handeln aller Betroffenen: Also nicht nur der Gemeinde Neubiberg, sondern auch der Landeshauptstadt München, des Landkreises und des Straßenbauamtes.

Der Bau einer Unterführung sei in starkem Maße von den Infrastruktur- und Bauplanungen im Umfeld zu sehen. Noch nicht in das Verkehrsaufkommen eingerechnet sind die Auswirkungen einer Unterführung der Arnold-Sommerfeld-Straße, die Bebauung des Siemens-Parkplatzes mit möglicherweise 750 Wohnungen, ein U-Bahnbetriebshof, der in Neuperlach-Süd eventuell gebaut wird, sowie die Entwicklung weiterer Gewerbegebiete. Da sich noch weitere Kreuzungen im Umfeld befinden und auch die Stadt München von dem Verkehr betroffen ist, empfiehlt der Verkehrsexperte die Kreuzungsfolgen in einer mikroskopischen Verkehrssimulation zu untersuchen und daraus Umbau-Empfehlungen oder andere Maßnahmen, wie Ampelschaltungen abzuleiten. Dies sei Aufgabe des staatlichen Bauamtes. Eine Öffnung des Osttors der Bundeswehr-Universität würde den Berechnungen nach die Verkehrssituation nicht gravierend verschlechtern.

cen

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