Motorradfahrer bei Aying geblitzt

Neue Digitaltechnik bremst Raser aus

Am Mittwoch, 15. August, gegen 10.15 Uhr, führte die Verkehrspolizei München Geschwindigkeitsmessungen auf der Staatsstraße im Waldgebiet zwischen Faistenhaar und Aying durch. Dabei wurde ein Motorradfahrer mit einer Geschwindigkeit von 172 km/h bei erlaubten 100 km/h gemessen.

Sein Pech war, dass durch die neue digitale Technik der Polizei sowohl ein Front- als auch ein Heckfoto geschossen wurde. Das Kennzeichen war somit auf dem Foto klar lesbar.

Bei der gemessenen Geschwindigkeit hat der Motorradfahrer bei plötzlichen Hindernissen, wie etwa Wild das die Straße überquert, keine Ausweichmöglichkeit mehr. Ein Unfall ist dann unvermeidlich. Im Fall eines Sturzes würde die 130 PS starke Honda dann auch für Unbeteiligte zum tödlichen Geschoss. Zumindest jedoch schwerwiegende gesundheitliche Folgen für den Motorradfahrer und meist auch für Unschuldige sind sehr wahrscheinlich und durch nichts zu entschuldigen.

Geschwindigkeitsüberschreitung ist eine der Hauptunfallursachen. Bei der hier gefahrenen Geschwindigkeit beträgt der Anhalteweg mehr als 340 Meter. Allein während der Reaktionszeit fährt er mindestens 50 Meter ungebremst weiter.

Der Fahrer hat nun mit einem Bußgeld von 440 Euro, drei Punkten in Flensburg und einem Fahrverbot von zwei Monaten zu rechnen.


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