FDP nominiert Jimmy Schulz für Bundestagswahl

Liberale Netzpolitik und mehr Bürgerbeteiligung

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Jimmy Schulz aus Hohenbrunn wurde von der FDP erneut als Bundestagskandidat nominiert.

Mit 95 Prozent Zustimmung und zwei Enthaltungen konnte sich Jimmy Schulz, derzeitiger Bundestagsabgeordneter der FDP, zur erneuten Nominierung der Kandidatenwahl für die Bundestagswahl 2013 ohne Gegenkandidaten im Wahlkreis 222 (Landkreis München-Land mit Gauting)durchsetzen.

Die Bundestagswahl 2013 wirft in den einzelnen Stimmkreisen ihre Schatten voraus. In den Kreisverbänden der politischen Organisationen werden derzeit die Nominierungen für die Kandidatenaufstellungen durchgeführt. So auch am vergangenen Freitag in Gauting, das zum ersten Mal offiziell zum Wahlkreis 222 München-Land zählt.

Jimmy Schulz, in Berlin wie in seinem Wahlkreis bekannt für sein engagiertes Wirken in der digitalen Welt, setzte mit seiner Ansprache vor den Anwesenden der Vollversammlung des FDP-Kreisverbandes auch dort seine Akzente: „Wir dürfen uns in der Netzpolitik nicht überraschen lassen. Wir müssen sie aktiv begleiten, um sie zu gestalten“, so Schulz. „Die aktuell diskutierte Problematik des Urheberrechtsschutz in der digitalen, globalisierten Welt liegt derzeit in der breiten Missachtung geltenden Rechts. Es müssen die Bedingungen für einen fairen Ausgleich zwischen den Schaffenden und den Nutzern gefunden werden. Für einen liberalen Mittelweg macht sich die FDP stark“.

Unterstützen will Schulz dies auch über mehr Bürgerbeteiligung in der Politik. Also mehr Information, höhere Transparenz und einen angemessenen Dialog. „Dies sind die Voraussetzungen für fundierte Entscheidungen eines mündigen Bürgers“.

In der Vorschau auf die anstehenden Bundestagswahlen nutzte Tobias Thalhammer, Landtagsabgeordneter der FDP, die Zeit zwischen den Wahlgängen zu einem glühenden Appell an die Vertreter des Kreisverbandes. „Wir müssen Kante zeigen. Kante gegenüber den anderen Parteien und uns bekennen, zu den positiven Ergebnissen, die die Arbeit der FDP auf Landes- und Bundesebene bisher erreicht hat“.

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